Baden
Rund 150 Demonstranten protestieren gegen türkischen Premier

In Baden protestieren etliche Demonstranten gegen den Besuch des türkischen Ministerpräsidenten Ahmed Davutoglu. Die Polizei ist mit einem Grossaufgebot vor Ort und hat die Demonstranten eingekesselt.

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Die Demonstranten skandieren Parolen gegen die türkische Regierung.
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Die Polizei ist mit einem Grossaufgebot vor Ort.
Baden - Polizeiaufgebot
Hohes Sicherheitsaufgebot der Kantonspolizei vor dem Kongresszentrum Trafo in Baden. Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu wird um 19 Uhr dort eine Rede halten.
Hohes Sicherheitsaufgebot der Kantonspolizei vor dem Kongresszentrum Trafo in Baden. Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu wird um 19 Uhr dort eine Rede halten.
Die Autos stauen sich in der Umgebung des Trafo.
Hohes Sicherheitsaufgebot der Kantonspolizei vor dem Kongresszentrum Trafo in Baden. Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu wird um 19 Uhr dort eine Rede halten.
Hohes Sicherheitsaufgebot der Kantonspolizei vor dem Kongresszentrum Trafo in Baden. Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu wird um 19 Uhr dort eine Rede halten.

Die Demonstranten skandieren Parolen gegen die türkische Regierung.

Daniel Arnold/TeleM1

«Die Stimmung ist bislang friedlich aber lautstark», berichtet «TeleM1»-Reporter Daniel Arnold aus Baden. Seiner Schätzung nach befinden sich zwischen 100 und 150 Gegner des türkischen Ministerpräsidenten Ahmed Davutoglu auf Platz und skandieren Parolen gegen die türkische Regierung und Präsident Erdogan.

Bei den Demonstranten handle es sich vorwiegend um türkische und syrische Kurden.

Die Polizei hatte die Demonstranten mittlerweile eingekesselt und zum Bahnhof hin manövriert. Nach Angaben von Demonstranten wurden auch einige Protestierende verhaftet, das konnte aber von der Polizei noch nicht bestätigt werden.

Ausnahmezustand in Baden

Bereits Stunden bevor der türkische Ministerpräsident in Baden seine Rede hält, herrschte der Ausnahmezustand. Rund um das Kongresszentrum sowie in den Seitenstrassen standen gleich mehrere Kantonspolizisten, einige schwerbewaffnet.

Bei Passanten sorgte das Bild für Verwunderung. "Da muss etwas grosses los sein heute" kommentierten viele beim Vorbeilaufen das erhöhte Sicherheitsaufgebot. Die einen oder anderen befragten die Polizisten direkt dazu.

Über die speziellen Vorkehrungen für den Anlass heute Abend, wollte die Polizei vor Ort keine Auskunft geben. Eine Polizistin bestätigte aber, die Sicherheitsvorschriften seien nach dem Charlie-Hebdo-Attentat in Paris auch in der Schweiz verschärft worden. (viz/az)

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