Die Rechnung 2018 der Gemeinde Mellingen schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 3,22 Millionen Franken ab (Rechnung 2017: 2,03 Mio. Franken). Budgetiert war ein Überschuss von 466 575 Franken. Wie die Gemeinde mitteilt, enthält das «sehr gute Ergebnis insbesondere auch einmalige Sondereffekte von gesamthaft rund 1,76 Mio. Franken». Alleine aus einer gesetzlich vorgeschriebenen Marktwertanpassung von drei Liegenschaften des Finanzvermögens, welche die Gemeinde alle vier Jahre vorzunehmen hat, verbesserte sich das Ergebnis um 1,54 Mio. Franken. Hinzu kommen ein Anteil von 179 400 Franken aus einer Erbschaft und eine Rückvergütung (35 000 Franken) von der Postauto AG.

Was die Einkommens- und Vermögenssteuern natürlicher Personen betrifft, liegen die Einnahmen um rund 240 000 Franken unter dem budgetierten Wert. Der Steuerausstand beträgt per Ende Jahr 17,22 Prozent, womit der Ausstand nochmals reduziert werden konnte (2017: 19,08 Prozent; 2016: 20,34 Prozent). Die Gesamtsteuereinnahmen betragen rund 13,93 Mio. Franken (Rechnung 2017: 13,25 Mio. Franken). Damit fiel der Gesamtsteuerertrag um rund 100 000 Franken oder 0,72 Prozent besser aus als geplant. Nebst den Mehreinnahmen bei den Steuern und dem positiven Einfluss der Einmaleffekte konnten im Bereich Verwaltung/allgemeine Dienste Einsparungen von rund 145 000 Franken erzielt werden. Auch wurde das Budget im Bereich Sozialhilfe/Asylwesen um rund 437 000 Franken unterschritten. Zudem hatten Einsparungen im Kapitalaufwand positiven Einfluss.

Die Investitionsrechnung weist Investitionsausgaben von 1,1 Mio. Franken aus. Die Selbstfinanzierung liegt bei 5,57 Mio. Franken, womit die Investitionen gedeckt werden konnten. Daraus resultiert ein Finanzierungsüberschuss von 4,46 Mio. Franken (Rechnung 2017: 3,71 Mio. Franken), wovon 1,54 Mio. Franken durch die zuvor erwähnte Liegenschaftsaufwertungen verursacht wurde und somit nicht in Form von liquiden Mitteln zur Verfügung steht.