11'500 Stück des Kundenmagazins "Fullhouse" lässt das Grand Casino Baden drucken. Rund um den Versand der letzten Ausgabe kam es zu einem Fehler: Die Betreiber haben bei der Erstellung der Briefe Namen und Adressen vertauscht. Das bestätigt Beat Lehmann, Bereichsleiter Marketing des Casinos, gegenüber "Blick": "Die einzelnen Briefe waren somit mit einer falschen Adresse versehen, was dazu geführt hat, dass die Mailings von der Post nicht zugestellt werden konnten."

Deshalb flattern die Magazine nun Stück für Stück zurück in den Briefkasten des Casinos. Manche Exemplare landen aber auch bei falschen Empfängern. Ein Casino-Gast sagt dem "Blick", er habe das Magazins eines anderen Spielers in der Post gehabt. Er habe Angaben und Nutzerdaten gefunden, "die definitiv nicht in fremde Hände gehören".

Das Casino startet den Versand des Magazins jetzt noch einmal. Die Panne kostet die Betreiber 30'000 Franken.

Das Casino erregte erst kürzlich Aufsehen: CEO Detlef Brose lieferte sich in der Nacht auf Auffahrt im hauseigenen «Club Joy» ein Handgemenge mit einem Gast. (mwa)