Letztes Wochenende fanden unter der Hochbrücke auf der Limmat gleich zwei nationale Pontonier-Wettfahren statt. Am Samstag zeigten die Erwachsenen, was sie im fliessenden Gewässer zu leisten vermögen. Doch das Wettfahren zum 125-jährigen Jubiläum der Badener Pontoniere hatte ein anderes Highlight: die erste Jungpontonier-Meisterschaft in der Stadt.

Bei herbstlich frischen Temperaturen und trockenem Wetter steuerten die zwölf bis 20-jährigen ihre Weidlinge direkt in den Turbinenauslauf vom Kraftwerk Aue. Weiter gings rund um die Insel, um nach dem Passieren der Holzbrücke vis a vis vom Landvogteischloss direkt in der Altstadt eine präzise Ziellandung zu absolvieren.

Gewinner aus Schwaderloch

In der stärksten Kategorie drückten die über 18-jährigen Wettkämpfer mit über 100 Kilo auf die Ruder und setzen gekonnt ihre Stachel in den felsigen Flussboden. Den Sieg holten sich Jérome Huber als Steuermann und Remo Mösli als Vorderfahrer. Die beiden geören der Sektion Schwaderloch an. Die Zuschauer konnten neben den Wettkämpfen auch die historische Kulisse direkt unter dem Schartenfels betrachten.

Bei Sektion Baden sitzt die junge Generation am Vereins-Ruder. In die Zukunft steuern sie mit öffentlichen Anlässen wie dem Fondue-Plausch, sowie dem ersten «Open Water»-Posten des «City-Strongman Baden». Ebenfalls mit dabei sind die Badener beim Aufstellen eines Weltrekordes: 150 Weidlinge auf dem Zürichsee ist dabei das Ziel, angeführt vom Limmat-Club Zürich. Das Motto der aktiven Pontoniere Baden lautet «Gemeinsam sind wir stark und haben jede Menge Spass.» (az)