«Gwerbi’16» in Niederrohrdorf
OK-Präsident: «Wir wurden überrollt, das war der Hammer»

Bis Sonntagabend konnte OK-Präsident Paul Wertli rund 15000 Besucher an der «Gwerbi’16» begrüssen

Joël Kälin
Drucken
Teilen
Hier eröffnet Paul Wertli als OK-Präsident die «Gwerbi’16».

Hier eröffnet Paul Wertli als OK-Präsident die «Gwerbi’16».

Sandra Ardizzone

Nach zehnjährigem Unterbruch fand wieder die Gewerbeausstellung statt. OK-Präsident Paul Wertli blickt auf das grösste Niederrohrdorfer Volksfest der letzten paar Jahre zurück, das am Sonntagabend zu Ende gegangen ist (die az berichtete).

Die Suche nach Firmen und Geschäften, die an einer Teilnahme an der «Gwerbi’ 16» interessiert waren, erwies sich zu Beginn als schwierig. Letztlich hats dennoch geklappt ...

Paul Wertli: ... genau! Wir mussten zwar die Anmeldefrist für die Teilnehmer verlängern, bis wir die Mindestanzahl von 60 Unternehmern beisammen hatten. Danach war das Interesse aber sehr gross. Wir mussten rund zehn Firmen aus Platzmangel absagen. Mit den letztlich 73 Ausstellern waren wir sehr zufrieden.

Anstossen mit einem feinen Tropfen bei Weinbau Rebgut Märxler
9 Bilder
Guido Schibler steht am Stand vom Forstbetrieb Reusstal im Einsatz
Holzofenbrot wird gebacken
Spiele laden zum Mitmachen ein
Waschmaschinen sind bei Reap AG ausgestellt
Doris Fischer von Gold Delixe präsentiert Vergoldungsarbeiten
Claudia Gasser vom Chäslade Niederrohrdorf bot Frischkäse zum Degustieren an
Peter Löhmann überraschte die Kinder mit Ballonzaubereien
Die Gwerbi’16

Anstossen mit einem feinen Tropfen bei Weinbau Rebgut Märxler

Beat Hager

Welche Bilanz ziehen Sie nach vier Tagen Gewerbeausstellung?

Zwar ist es im Moment noch zu früh, um konkrete Zahlen zu nennen, doch ich darf behaupten, die Veranstaltung hat sich für sämtliche Beteiligten gelohnt.

Inwiefern?

Die rund 15 000 Besucher konnten unsere Erwartungen sogar übertreffen. Vom ersten bis zum letzten Tag erschienen zahlreiche Gäste. Beispielsweise wurden wir am Freitagabend regelrecht überrollt. Das war wirklich der Hammer.

Wie erklären Sie sich diesen Ansturm?

Neben den attraktiven Ständen der Unternehmer gab es auch Beizen und ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm. Aus der Gewerbeausstellung wurde ein Dorffest. Da in Niederrohrdorf bereits seit längerer Zeit keine grösseren Feste stattfanden, hat der Zeitpunkt gepasst, der Region etwas zu bieten.

Die letzte «Gwerbi» lag zehn Jahre zurück. Wie sieht es mit der nächsten aus?

Ich hoffe, es geht keine weiteren zehn Jahre mehr (lacht). Doch die Planung ist mit viel Initiative und Zeit verbunden. Wenn uns die genauen Zahlen vorliegen, werden wir uns damit befassen.

Aktuelle Nachrichten