Spitex Limmat-Aare-Reuss

Neue Spitex startet – versorgt Gebiet mit rund 51'000 Einwohnerinnen und Einwohnern

Die Spitex Limmat-Aare-Reuss hat ihren Betrieb aufgenommen. (Symbolbild)

Die Spitex Limmat-Aare-Reuss hat ihren Betrieb aufgenommen. (Symbolbild)

Sieben Vereine haben sich zur neuen Spitex Limmat-Aare-Reuss zusammengeschlossen – das soll für die Klienten Vorteile haben.

Diese Woche hat die Spitex Limmat-Aare-Reuss ihren Betrieb aufgenommen. Die neu gegründete Aktiengesellschaft beschäftigt 150 Angestellte und versorgt ein Gebiet mit rund 51'000 Einwohnerinnen und Einwohner mit Pflege und Hilfe zu Hause. Die Organisation vereint die ehemaligen Spitex-Vereine Baden-Ennetbaden, Gebenstorf-Turgi, Obersiggenthal, Untersiggenthal und Würenlingen. Die Gemeindeversammlungen der sieben Orte stimmten vergangenen Herbst der Leistungsvereinbarung mit der neuen Spitex zu.

Für die Klienten – aktuell rund 750 – soll sich so wenig ändern wie möglich, sagt Kim Schweri, Vizepräsidentin des Verwaltungsrates. «Zwischen den Klienten und den früheren Organisationen besteht ein grosses Vertrauen, das wir auch in der neuen Spitex bewahren wollen.» Die Kontinuität in der Betreuung bleibe erhalten.» Stiftungsratspräsident Sander Mallien bestätigt: «Wenn immer möglich, werden die Klienten von denselben Personen betreut wie bisher. Hauptziel des Zusammenschlusses ist die Qualitätsverbesserung. Wir sind überzeugt, dass wir mit der neuen Organisation den steigenden Anforderungen an Pflege und Betreuung gerecht werden können.» Zu den neuen Spezialgebieten der Spitex Limmat-Aare-Reuss zählen die Demenzpflege, die Betreuung durch ein Psychiatrieteam, Wundversorgungen durch eine Expertin sowie Palliative Care, also auch die umfassende Betreuung und Pflege von Schwerkranken und Sterbenden.

Ein positiver Effekt für die Gemeinden durch den Zusammenschluss: Die Kostensteigerungen – die sich aus den neuen gesetzlichen und gesellschaftlichen Veränderungen ergeben und unvermeidbar sind – können tiefer gehalten werden, als dies ohne Zusammenführung der Fall gewesen wäre.

Neuer Standort in Ennetturgi

Für die Angestellten bringt der Zusammenschluss einige Veränderungen mit sich. Neu gibt es nur noch zwei Standorte: Derjenige in Baden an der Bahnhofstrasse 40 bleibt bestehen, neu hinzugekommen ist das Zentrum an der Steigstrasse in Ennetturgi, das saniert wurde. «Das Gebäude liegt an zentraler Lage in einem modernen Bürogebäude. Bahnhof, ABB-Kantine und Dorfinfrastruktur befinden sich in Gehdistanz. Es hat genügend Parkplätze und helle Räume», sagt Schweri. Aus logistischen Gründen sei eine Zusammenführung an einem Standort keine Option gewesen. Die neue Geschäftsleitung unter Geschäftsführer Hans Petter Storskogen werde aber alles daransetzen, die Identifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern.

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