Baden
Neo-Stadtrat Erich Obrist wird wohl das Ressort Kultur übernehmen

Nach der Wahl von Erich Obrist in den Badener Stadtrat findet am kommenden Montag die konstituierende Sitzung des Stadtrats für den Rest der Amtsperiode 2014–2017 statt. An der ersten Sitzung in neuer Zusammensetzung werden die Ressorts verteilt.

Pirmin Kramer
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November 2015: Erich Obrist wird in den Badener Stadtrat gewählt. Erich Obrist freut sich über seine Wahl
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Obrist bedankt sich
Erich Obrist in Stadtrat gewählt: Impressionen von der Wahlfeier.
Erich Obrist in Stadtrat gewählt: Impressionen von der Wahlfeier.
Erich Obrist an Wahlfeier
Erich Obrist in Stadtrat gewählt: Impressionen von der Wahlfeier.
Erich Obrist in Stadtrat gewählt: Impressionen von der Wahlfeier.
Erich Obrist in Stadtrat gewählt: Impressionen von der Wahlfeier.
Gemeinsam wird gesungen

November 2015: Erich Obrist wird in den Badener Stadtrat gewählt. Erich Obrist freut sich über seine Wahl

Alex Spichale

Nach der Wahl von Erich Obrist in den Badener Stadtrat findet am kommenden Montag die konstituierende Sitzung des Stadtrats für den Rest der Amtsperiode 2014–2017 statt. An der ersten Sitzung in neuer Zusammensetzung werden die Ressorts verteilt.

Stadtschreiber Heinz Kubli erklärt das Prozedere: «In einem ersten Schritt hat jeder bisherige Stadtrat die Möglichkeit, eines seiner Ressorts zur Verfügung zu stellen.

Im zweiten Schritt können diejenigen Stadträte, die ein Ressort abgegeben haben, ein anderes freies Ressort beantragen. In diesem Verfahren erhält zuerst der Stadtammann das Wort, danach wird nach dem Anciennitätsprinzip fortgefahren, also dem Amtsalter.»

Sollten alle bisherigen Stadträte ihre Aufgaben behalten – die wahrscheinlichste Variante –, wird der frisch gewählte Erich Obrist (parteilos) das Ressort «Kultur/Kinder Jugend Familie» von seiner Vorgängerin Daniela Berger (SP) übernehmen. Auf Anfrage wollten sich die bisherigen Stadträte nicht zur Frage äussern, ob sie ein neues Ressort ins Visier nehmen.

Auch Stadtammann Geri Müller (Grüne/team baden) beantwortete mit «no comment» die Frage, ob er sich darum bemühe, das Standortmarketing zurückzuerhalten. Dieses Ressort hatte nach der Selfie-Affäre Ruth Müri (team) übernommen.

Stadtschreiber Kubli erklärt: «Eine Möglichkeit, dieses Ressort zurückzuerhalten, hätte Geri Müller wie oben erklärt nur, falls Ruth Müri freiwillig das Standortmarketing abgeben sollte.» Auch Müri erklärte auf Anfrage, sie werde sich allenfalls erst nach der Stadtratssitzung äussern.

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