Untersiggenthal

Närrische Ballnacht in der Baustelle

Die (provisorisch) fusionierten Guggen baten zum Maskenball — und die Fasnächtler liessen sich nicht zweimal bitten.

Die für die Durchführung des Maskenballs verantwortliche Guggenformation «Räbefoniker» stand vor einem Jahr wegen Mitgliederschwunds vor dem Aus. Abhilfe brachte eine Fusion mit der ebenfalls in Untersiggenthal ansässigen Gugge «Sikinga-Chlopfer». «Diese Fusion ist provisorisch», erklärte OK-Mitglied Angela Scherrer. Man wolle sehen, was dabei rauskomme und später entscheiden, wie es weitergehen soll.

Diese Unsicherheit lieferte das Motto des diesjährigen Maskenballs: Das Projekt Siggenthal, eine Baustelle. Die Eingangshalle war in eine Baustelle mit Abschrankungen verwandelt und die Halle mit Baustellensymbolen dekoriert. Die Fasnächtler nahmen dieses Sujet gerne an, gaben sich doch zahlreiche als Baustellenarbeiter verkleidete Masken ein Stelldichein. Aber auch andere Themen wurden aufgegriffen. So warb eine Maske für die Verlängerung der Limmattalbahn ins Siggenthal, damit die Fasnächtler künftig per Tram an die Fasnacht kommen könnten.

Kurz nach Mitternacht war es dann so weit: Mitglieder des Organisationskomittees prämierten die besten Masken. Den Einzelmaskenpreis erhielt das «Angry Pig». Bei den Paar- und Gruppenmasken hatten die Köche aus «Mini Beiz dini Beiz» die Nase vorn. Letztere gewannen auch den Unterhaltungspreis.

Neben der Partyband «Alpenstarkstrom» sorgte die Guggenmusik der «Sänklochfäger Rietheim», «Dättschwiler 05 Dättwil» und der «Opus C Voll Riniken» für fasnächtlichen Spektakel.

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