Baden

Nach 360 Tagen Wahlkampf: Die FDP feiert Thierry Burkart

Baden ist im Glück: Zum ersten Mal seit Jahrzehnten ist die Bäderstadt wieder im Stöckli vertreten. Das wurde auf dem Schlossbergplatz gefeiert.

Die Stadt Baden konnte sich sicher sein, dass es am Sonntag etwas zu feiern geben würde. Mit Ruth Müri (Grüne), Marianne Binder (CVP) und Thierry Burkart (FDP) kamen gleich drei von vier Ständeratskandidaten aus Baden. Gereicht hat es Thierry Burkart. Sirenen künden den Wartenden auf dem Schlossbergplatz den Wahlsieger an. Und bald schon ist auch das Oldtimer- Feuerwehrauto zu sehen.

Ein strahlender Burkart winkt den Gästen zu, steigt aus und nimmt Gratulationen entgegen. Stadtammann Markus Schneider (CVP) gratuliert ihm zum hervorragenden Resultat. «Wir sind stolz», sagt Schneider. Die Menge applaudiert. «Peng!» Goldene Konfetti schiessen aus einer Kanone und regnen auf den frisch gewählten Ständerat.

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Seine Wahl ist eine kleine Sensation

Er sei «beeindruckt, stolz und demütig», wenn er sein «unglaubliches Resultat» sehe, sagt Burkart. Es sei ein riesiger Vertrauensbeweis der Wählerinnen und Wähler. Für die Stadt Baden ist seine Wahl eine kleine Sensation. Seit 1881 habe es keinen Badener FDP-Ständerat mehr gegeben, so Burkart – und seit Julius Binder (1979-1987) sass kein Badener mehr im Stöckli.
Von der Wahlfeier auf dem Schlossbergplatz geht es für Burkart in die Almodo-Bar.

Die Freisinnigen empfangen «ihren Thierry» mit einem grossen Applaus. Er bahnt sich den Weg an die Bar und bestellt ein Glas Weisswein. Parteipräsident Lukas Pfisterer steigt auf eine improvisierte Bühne aus Hockern. Ein Jahr habe «Thierry» nun Wahlkampf geführt. Er habe sich den Sieg verdient. Fast 100000 Stimmen. Das sei «grandios». Auch Maja Riniker, die für Burkart in den Nationalrat nachrückt, gratuliert der Parteipräsident.

Burkart bedankt sich bei seinen zahlreichen Helferinnen und Helfern. Bei Corina Eichenberger zum Beispiel, die er anrufen konnte, wenn er nervös war und bei seinem Wahlkampfleiter Urs Haeny. «Ohne euch hätte ich die 360 Tage Wahlkampf nicht durchgehalten», sagt Burkart. «Jetzt wird gfäschtet!» 

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