Obersiggenthal

Nach 18 Jahren im Grossen Rat: SP-Politiker Max Chopard tritt Ende Jahr ab

Max Chopard-Acklin, SP, Obersiggenthal

Max Chopard-Acklin, SP, Obersiggenthal

«Ich bin und bleibe ein politischer Mensch»: Max Chopard aus Obersiggenthal im Gespräch.

Max Chopard hat sich entschieden, auf eine Kandidatur für eine weitere Amtsperiode als Grossrat zu verzichten. «Denn jeder Abschnitt hat auch ein Ende», schreibt er in seiner Erklärung an die SP-Gremien. Chopard war insgesamt 18 Jahre im Grossrat, ein erstes Mal 1991, und zwischenzeitlich sechs Jahre im Nationalrat. «Der Entscheid ist mir nicht leicht gefallen, da ich mit viel Freude und Leidenschaft politisiere», teilt er mit.

Er bereue keinen seiner Tage als Parlamentarier, «und ich freue mich, noch bis Ende Jahr dabei zu sein», sagt er im Gespräch. Einzelne Erfolge will er keine aufzählen; er habe sich aber stets für soziale Anliegen, Ökologie und gegen Ausgrenzung eingesetzt. «Dass ich mich so viele Jahre aktiv in der direkten Demokratie einbringen konnte, war ein grosses Privileg.» Als Sozialdemokrat und Vertreter einer politischen Minderheit benötige man aber ab und zu eine dicke Haut. Zu den Enttäuschungen seiner Politkarriere zählten zweifellos die Parlamentswahlen 2015, als die SP einen Sitz verlor und er seinen Platz im Nationalrat räumen musste.

Von einem gänzlichen Ende seiner politischen Tätigkeit will der 54-Jährige aber noch nicht reden: «Ich bin und bleibe ein politischer Mensch.» Er hat nach wie vor diverse Mandate inne, ist Präsident der «Jugendlobby Siggenthal» und von «Kein Atommüll im Bözberg Kaib», ausserdem gehört er dem Vorstand der SP Obersiggenthal an. (pkr)

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