Baden
Mini-Solarmobile fuhren um die Wette

48 Kinder und Jugendliche präsentierten auf dem Bahnhofplatz eine Vielfalt an sonnenbetriebenen Fahrzeugen.

Beat Hager
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Solarmobil-Rennen in Baden
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Solarmobil-Rennen Die Sieger: Nevin, Loris, Luis und Jens.
Solarmobil-Rennen in Baden Der Kreativität waren kaum Grenzen gesetzt.
Solarmobil-Rennen in Baden Auch die schönsten Fahrzeuge wurden prämiert
Solarmobil-Rennen Marc Reinhard führte durch das Programm.

Solarmobil-Rennen in Baden

Beat Hager

Nach einem zweijährigen Unterbruch war es am Wochenende wieder soweit. Das Schweizer Kindermuseum führte auf dem unteren Bahnhofplatz die 7. Austragung des beliebten Solarmobil-Rennens durch. Das Interesse an den im Vorfeld angegebenen Bausätzen war riesig. «Im Januar 2017 konnten die Bausätze reserviert werden und innert nur fünf Tagen waren alle verfügbaren Bausätze weg. Zudem haben wir noch eine Warteliste mit 20 weiteren Interessenten», zeigte sich Museumsleiter Daniel Kaysel begeistert. Die jungen Konstrukteure setzten sich spielerisch mit den Themen Mechanik und Solartechnik auseinander und sorgten mit ihrem Erfindergeist für eine Vielfalt an gebauten Solarmobilen.

Hart umkämpfte Duelle
Nachdem die Teilnehmer an der Mobil-Parade ihre Fahrzeuge präsentierten, ging es zu den Rennläufen. Durch das Programm führte Marc Reinhard, während Kurator Marcel Kaysel für den Startschuss besorgt war. In den Duellen zwischen je zwei Solarmobilen kamen die Gruppensieger jeweils weiter. Prämiert wurden neben den drei schnellsten Autos auch die drei schönsten, welche vom Publikum und der Jury gewählt wurden. Dabei wurde nichts dem Zufall überlassen. Markus Aepli brachte die angeschlagenen Fahrzeuge beim Boxenstopp wieder auf Vordermann, während nach hart umkämpften und spannenden Rennen André Lambert als Zielrichter über Sieg oder Niederlage entscheiden musste. Mit bis zu 15 Stundenkilometer rasten die 250 bis 500 Gramm schweren Fahrzeuge über die Piste und sorgten beim zahlreichen Publikum für viel Nervenkitzel.
Im Final setzte sich Loris mit «Easy Glider» gegen den routinierten Nevin nach einem 0:2-Rückstand noch mit 3:2-Siegen durch und durfte bei seiner ersten Teilnahme die Siegertrophäe in Empfang nehmen. «Nach der gelungenen Hauptprobe letzte Woche auf dem roten Schulhausplatz glaubte ich an meine Chancen», zeigte sich der siebenjährige Wettinger zuversichtlich. «In diesem Jahr zeigten sich die Kinder sehr kreativ und die Wahl für die schönsten Fahrzeuge war sehr schwierig», so Kaysel weiter.

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