Baden

Markus Schneider über seinen neuen Spitzenbeamten: «David Müller ist meine rechte Hand»

Markus Schneider und David Müller.

Markus Schneider und David Müller.

David Müller ist der neue Leiter Stab der Stadtverwaltung Baden. Das teilte die Stadt vergangene Woche mit. Doch was genau ändert sich mit dem neuen Spitzenbeamten in der Badener Verwaltung? Schliesslich hat die Stadt Baden nach der Kündigung des ehemaligen Verwaltungsleiters Christian Villiger auf Ende Oktober 2019 entschieden, vom Modell Verwaltungsleiter zum Delegiertenmodell mit einem Stab-Chef zu wechseln. Stadtammann Markus Schneider (CVP) erklärt: «David Müller ist, operativ gesehen, meine rechte Hand. Er wird vor allem für grosse, übergreifende Projekte verantwortlich sein.»

Diese Aufgaben hatte zwar auch der frühere Verwaltungsleiter inne. Der Leiter Stab wird dagegen nicht mehr der Vorgesetzte der 12 Fachabteilungen mit insgesamt 300 Mitarbeitenden sein. Diese Führungsrolle hat der Stadtammann bereits selbst übernommen.

Wegen der Projektausrichtung hat der Stadtrat bei der Besetzung des Leiters Stab auf die nötigen Qualifikationen geachtet. «David Müller ist ein starker Projektleiter und hat viel Erfahrung in der Organisationsentwicklung», sagt Markus Schneider. «Er wird im Rahmen seiner Aufgaben sicher auch Mitarbeitende führen.»

Müller bringe auch Führungserfahrung mit. Er werde sicher auch einen Teil der Organisationsentwicklung der Verwaltung übernehmen. Von den Stadträten werde Müller am meisten mit ihm zusammenarbeiten, so der Stadtammann.

Markus Schneider ist überzeugt, dass das Delegiertenmodell besser zu Baden und dem aktuellen Stadtrat passe. «Der direkte Draht von mir als Stadtammann zu den Abteilungsleitern ist wichtig, auch um Entscheide schneller fällen zu können», sagt er.

Christian Villiger kündigte, um sich beruflich neu zu orientieren. Er nahm als Geschäftsleiter des libs Industrielle Berufslehren Schweiz eine neue Herausforderung an. Sein Vorgänger Patrick Schärer hatte im September 2015 noch mit der Begründung gekündigt, dass er «in der bestehenden Führungsstruktur mit einer Führungsspanne von 19 Abteilungsleitenden» seine Aufgabe nicht so wahrnehmen könne, wie er sich das vorstelle.

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