Casting-Show

Kurz vor dem Final platzt der Traum: Beide Kandidatinnen aus dem Raum Baden scheiden bei «The Voice» aus

Im "The Voice"-Battle: Marina aus Birmenstorf gegen Meo

Im Battle: Marina aus Birmenstorf gegen Meo.

Bei «The Voice of Switzerland» schaffen es beide Kandidatinnen aus der Region Baden nicht in den Final. Die 18-jährige Würenloserin Alexandra Papadopoulos und die 33-jährige Marina Filoni-Trulec aus Birmenstorf müssen sich der Konkurrenz geschlagen geben.

Gleich zwei Kandidatinnen aus der Region Baden traten am Montagabend in der Castingshow «The Voice of Switzerland» auf 3+ zum Gesangsduell an: die 18-jährige Würenloserin Alexandra Papadopoulos und die 33-jährige Marina Filoni-Trulec aus Birmenstorf.

Zuerst musste Alexandra ihren Coach Noah Veraguth von der Band Pegasus überzeugen, dass sie die bessere Sängerin ist als die 17-jährige Wittenbacherin (SG) Morena Guirao. «Alexandra war in den ‹Blind Auditions› eines meiner Highlights», kommentierte Noah während der Proben. «Sie hat einen super Sound in ihrer Stimme.» Aber ihre Schüchternheit und Nervosität sei eine Schwäche.

Im "The Voice"-Battle: Alexandra aus Würenlos gegen Morena

Alexandra aus Würenlos gegen Morena.

Dann kam der grosse Auftritt: Alexandra in weissem Shirt und kurzem Jeansrock und Morena in einem schwarzen Lederkleid betraten die Bühne. Die sanften Klavierklänge des Songs «Flashlight» von Jessie J erklangen und es war sofort klar: Die beiden konnten ihre Schüchternheit ablegen. Treffsicher und stimmgewaltig überzeugten sie das Publikum, das sofort mitklatschte. Die Juroren waren begeistert. «Ihr habt den Song abartig gut präsentiert», sagte Gölä von den Büetzer Buebe. Letztlich entschied sich Noah für Alexandra, die er in die sogenannten «Sing Offs» schickte: «Ich glaube dran, dass Alexandra gross herauskommt, wenn sie weiterhin an ihren Performance-Skills arbeitet.»

Ein perfekter Auftritt mit unschönem Ende

Nach Alexandra war die Birmenstorferin Marina Filoni-Trulec an der Reihe. Mit ihrem Gegner, dem 19-jährigen Meo Dalgic aus Zürich, durfte sie «More than Words» von Extreme performen. Die Anspannung war gross, Noah erwartete laut eigener Aussage einen perfekten Auftritt. Komplett in Schwarz gekleidet gingen die beiden dann auch aufs Ganze.

Im "The Voice"-Battle: Marina aus Birmenstorf gegen Meo

Berührungsängste waren ihnen fremd, der Herzschmerz triefte eindrücklich aus den Stimmen der beiden. Pure Harmonie herrschte und nicht nur der Coach war nach dem Auftritt begeistert. «Es war so, wie wir es wollten. Es war perfekt», schwärmte Noah. Positiv überrascht war DJ Antoine, welcher den auf den Punkt gebrachten Auftritt lobte.

Trotzdem schlug er sich auf die Seite von Meo. Auch Noah entschied sich letztlich für den jungen Zürcher. «Es ist für mich extrem hart, diese Entscheidung treffen zu müssen. Aber ich gehe meinem Instinkt nach», begründete er seinen Entschluss.

In den Sing Offs auf sich alleine gestellt

Nach den Battles wurden in den Sing Offs um die letzten zwei Finalplätze gekämpft. Auf sich alleine gestellt, musste sich Alexandra zum zweiten Mal an diesem Abend beweisen. Ein Lied vom grossen Auftritt entfernt sang sie mit entschlossener Stimme das bereits in den Blind Auditions vorgetragene «Set Fire to the Rain» von Adele. Das Publikum hatte sie sofort auf ihrer Seite, auch Noah schüttelte von ihrer Stimme beeindruckt seinen Kopf.

Alexandra Papadopoulos scheitert knapp in den alles entscheidenden «Sing Offs».

Alexandra Papadopoulos scheitert knapp in den alles entscheidenden «Sing Offs».

Nach ihren Einzelauftritten standen alle acht Kandidaten vor Noah, noch einmal hob dieser ihre jeweiligen Stärken hervor. «Alexandra, deine Stimme, dein Sound, die Emotionen sind bei dir immer da», sagte er über die Würenloserin. Trotzdem entschied sich Noah letztlich gegen die einzige noch in seinem Team verbliebene Frau. Stattdessen schickte er mit Remo Furrer und Meo Dalgic zwei Männer ins Finale.

Dorthin hat es aus dem Kanton Aargau somit nur Martina «Mary» Vogel (32) aus Dürrenäsch geschafft. Noch ist nicht klar, wann und in welcher Form das Finale stattfinden wird. Vom ursprünglich geplanten Live-Event muss der Sender 3+ absehen. Wie es nun weitergeht, kommuniziert der Sender noch in dieser Woche.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1