Die beiden Welpen erholen sich im Tierheim in Untersiggenthal von ihrem Schock. Sie mussten stundenlang in der Kälte ausharren. «Das ist ein extremer Angstzustand für so ein Tier, es muss mit Verlustängsten kämpfen. Normalerweise haben sie in diesem Alter noch Kontakt mit der Mutter», erklärt Tierpflegerin Jessica Mangott gegenüber Tele M1

Die Welpen sind rund 10 Wochen alt. Eine aufmerksame Spaziergängerin entdeckte die beiden in Fislisbach am Waldrand, die Tiere seien apathisch und erschöpft gewesen, zudem verkotet. 

Astrid Becker, Präsidentin des Tierschutzvereins Aargau, ist wütend: «Man kann sich bei uns melden, bei der Polizei – es gibt 100 Möglichkeiten, ein Tier unterzubringen, aber man bindet es doch nicht einfach an einen Baum.» 

Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. «Ich finde, für so eine Tat bedarf es einer harten Strafe», sagt Becker. (kob)