Das Sport- und Erholungszentrum Tägerhard (SET) in Wettingen soll künftig von einer gemeindeeigenen Aktiengesellschaft geführt werden. Das hat der Einwohnerrat an seiner Sitzung am Donnerstagabend mit 32 Ja- zu 12 Neinstimmen entschieden. Mit anderen Worten: Heute wird das „Tägi“ als unselbstständiges Unternehmen in der Verwaltung der Gemeinde organisiert. In Zukunft soll die neue Gesellschaft mit dem Namen SET AG für den Betrieb des Zentrums wie auch für die Anlagen verantwortlich sein. Das letzte Wort über die Überführung des „Tägi“ in eine AG hat aber das Volk: Es wird am 24. September über die Vorlage befinden. Sagen die Stimmbürger Ja zum neuen Betreibermodell, wird die SET AG per 1. Januar 2018 umgesetzt.

Rat will Hochwasserschutz-Projekt weiter verfolgen

Auch genehmigte der Einwohnerrat mit 44 Ja den Projektierungskredit für 545‘000 Franken zum Hochwasserschutz des Dorfbachs und dessen Unterlauf, der Gottesgraben. Damit kann nun ein Bauprojekt ausgearbeitet werden, das einen Um- und Ausbau des in weiten Teilen kanalisierten oder eingedolten Fliessgewässers zum Ziel hat. Konkret: Das Wasser soll künftig in einen unterirdisch verlaufenden Rechteckkanal und einem darüber liegenden sowie natürlich gestalteten offenen Bachlauf abgeleitet werden.

Des Weiteren genehmigten die Einwohnerräte einstimmig den Kredit für den Umzug der Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal in das Feuerwehrgebäude Wettingen. Jedoch stimmte der Rat einer abgespeckten Variante in Höhe von 120‘000 Franken statt der vom Gemeinderat vorgeschlagenen 129‘750 Franken zu. Gekürzt wurden doppelt berücksichtigte Telefoniepositionen sowie neues Mobiliar.