Standortschliessung

GE bleibt doch in Oberentfelden - vorerst

Der Standort Oberentfelden von General Electric bleibt vorerst erhalten. Wegen guter Auslastung.

Das Werk von GE Grid in Oberentfelden laufe sehr gut. Es sei voll ausgelastet. Deshalb werde es nicht geschlossen, und die Arbeitsplätze würden nicht nach Birr verlegt.

Das meldet SRF am Dienstagmorgen.

Diese Hinweise erhielt SRF im Verlauf des Montags von verschiedenen Seiten. GE bestätigte auf Anfrage den Sachverhalt, so SRF.

GE schreibe in einer Mail, die Auslastung der Fabrik in Oberentfelden sei «markant gestiegen». Deshalb konzentriere man sich nun darauf, die Aufträge für die Kunden zu erledigen und nicht auf die Planung des Umzuges nach Birr.

Mitte 2018 hatte GE noch angekündigt, dass in Oberentfelden 50 Stellen gestrichen würden. Die restlichen 500 würden im Frühling 2019 nach Birr verlegt, der Standort Oberentfelden werde aufgehoben.

GE hatte angekündigt, neben den 50 Stellen in Oberentfelden in Baden 920 Stellen zu streichen und am Standort Birr deren 230.

Doch nun verzögert sich auch der Aufbau des Standortes Birr, wo GE 30 bis 40 Millionen Franken investieren will, um die Grid-Sparte neu aufzubauen. SRF gegenüber teilt der Konzern mit: «Zum heutigen Zeitpunkt werden wir keine neuen Investitionen mit diesem Schritt tätigen.»

Völlig gestrichen ist der Umzug von Oberentfelden nach Birr allerdings nicht. Man habe den Planungsprozess für den Umzug nicht völlig gestoppt, so GE, sondern nur verlangsamt. Ende 2019 werde man die Situation neu bewerten. (jk)

Update folgt...

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