TV-Produktion

Für Glanz und Gloria: Promis lernen in Baden, wie man Haare schneidet

Ex-Mister-Schweiz Renzo Blumenthal und Komödiantin Anet Corti haben im Coiffeursalon sichtlich Spass. Fotos: Ursula Burgherr

Ex-Mister-Schweiz Renzo Blumenthal und Komödiantin Anet Corti haben im Coiffeursalon sichtlich Spass. Fotos: Ursula Burgherr

Vier Promis erlernen in Baden bei Sandro Bross in einem Crashkurs das Coiffeurhandwerk. Wer dabei toppt und wer floppt, wird kommenden Oktober im SRF-People-Magazin «Glanz & Gloria» verraten.

Vorsichtig zieht Ex-Mister-Schweiz Renzo Blumenthal eine Strähne mit dem Kamm vom Puppenkopf weg, rollt sie straff in den Wickler ein und fixiert das Ganze am Kopfansatz mit einer Haarklammer. Der Moment wird von einem Kameramann des Schweizer Fernsehens festgehalten. Drehort ist der schicke, vorwiegend in Schneeweiss gehaltene Salon von Coiffeur Sandro Bross in Baden.

Divertimento-Komiker Manuel Burkart und Jennifer Ann Gerber.

Divertimento-Komiker Manuel Burkart und Jennifer Ann Gerber.

Zwei Tage wird gedreht für die fünfteilige Serie, in der sich Prominente mittels Crashkurs das Coiffeurhandwerk aneignen und am Schluss einem echten Modell die Haare schneiden und frisieren. Ausgestrahlt wird der Promicontest um den «goldenen Lockenwickler» vom 15. bis 19. Oktober im SRF-People-Magazin «Glanz & Gloria».

«Anspruchsvoller als gedacht»

Auf das Experiment eingelassen haben sich Ex-Miss-Schweiz Jennifer Ann Gerber, Komödiantin Anet Corti, Divertimento-Comedian Manuel Burkart und Blumenthal. Und der Ex-Mister-Schweiz überzeugt. Zumindest auf den ersten Blick. Zuv iel soll den Zuschauerinnen und Zuschauer natürlich nicht verraten werden. «Ich hab eben Übung vom Kühescheren», flachst Bauer Blumenthal und schaut auf seinen perfekt gewickelten Puppenkopf. Zur Journalistin meint er in der Drehpause seelenruhig: «Wenn ich mich an etwas Neues heranwage, sage ich mir: Du schaffst das!»

Sandro Bross (l.) begutachtet das Werk von Manuel Burkart.

Sandro Bross (l.) begutachtet das Werk von Manuel Burkart.

Nicht alle haben diesen optimistischen Ansatz. «Der Coiffeurberuf ist viel anspruchsvoller, als ich gedacht habe», meint Burkart und rollt verzweifelt die Augen. Die frischgebackene Mama Jennifer Ann Gerber ist froh um die Auszeit. «Wir haben so viel gelacht während des Drehs in Baden», erzählt sie und strahlt. Dann zeigt sie Handyfotos von ihrem sechs Monate alten Söhnchen Sean und gesteht: «Ich vermisse ihn sehr.» Auch Corti gerät kurzfristig an den Anschlag: «Das ist so unglaublich schwierig», sagt sie seufzend. «Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass es Frauen gibt, die jeden Tag ihre Haare eindrehen.»

Bross ist als Coach des allseits bekannten Vierergespanns ganz in seinem Element. Er ist sich mediale Präsenz gewohnt und war bei vielen Mister- und Miss-Schweiz-Wahlen als Hairstylist mit dabei. Für den Dreh zu «Switzerland’s Next Topmodel» reiste er auf die Malediven. Der gebürtige Basler lebt seit fast dreissig Jahren in Baden und ist weitherum als «Promicoiffeur» bekannt. «Mit der Serie können wir zeigen, dass es im Kanton Aargau gute fähige Leute hat und der Coiffeurberuf Zukunft hat.

Haare schneiden muss man immer», erzählt er. Nach Haarschnitt und Einlegen ist das Frisieren am Puppenkopf dran. Bross murmelt etwas vom Sturm «Burglind» beim Anblick einiger Resultate. Und die schwierigste Prüfung steht noch bevor. Im grossen Finale werden die vier Protagonisten an echte Menschen herangelassen. Einen neuen Haarschnitt lassen sich unter anderem ein berühmter Schweizer Komiker und eine weitere Ex-Miss verpassen. «Ehrlich gesagt, tun sie mir teilweise jetzt schon leid», zeigt sich Bross im Vorfeld leicht besorgt.

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