Baden

Fünf Antworten zu fünf brennenden Fragen über das Badener Alterszentrum Kehl

Visualisierung des Neubaus im «Kehl». Bob Gysin und Partner

Visualisierung des Neubaus im «Kehl». Bob Gysin und Partner

Badens Stimmberechtigte haben bereits im Februar 2008 über das «Kehl» abgestimmt. Eine Erklärung zum Inhalt der Abstimmung und der beiden Vorlagen vom 9. Juni.

Badens Stimmberechtigte befinden am 9. Juni über die Finanzierung des Neubaus im Alterszentrum Kehl und die Entschuldung der AZK Betriebe AG. Damit will die Stadt die Versorgung der älteren Bevölkerung sichern und das Kehl im Eigentum übernehmen (wir berichteten). Fünf Antworten zu fünf brennenden Fragen zum Alterszentrum Kehl.

Kurzinterviews zum Alterszentrum Kehl in Baden

Kurzinterviews zum Alterszentrum Kehl in Baden

1. Warum wird nochmals übers «Kehl» abgestimmt?

Das kantonale Pflegegesetz hat im 2007 die Situation verändert. Für die Erweiterung der Pflege im «Kehl» erfolgte ein Planungsstopp, weil die Wirtschaftlichkeit nicht mehr gegeben war . Die Leistungsschwerpunkte für das «Kehl» und das Regionale Pflegezentrum wurden neu definiert. Es entstand ein neues Projekt. Zu dessen Realisierung sind zusätzliche finanzielle Mittel sowie eine Zweckänderung der bereits gesprochenen Gelder erforderlich.

2. Worum geht es in der ersten Vorlage?

Ziel ist, den Neubau von 56 Wohnungen im «Kehl» zu finanzieren. Das 2008 bewilligte verzinsliche Darlehen für die Pflege-Erweiterung von 5,841 Mio. soll in einen A-fonds-perdu-Baubeitrag umgewandelt werden. Dazu kommt eine nicht zweckgebundene Aktienkapitalerhöhung der AZK Immobilien AG von 10,5 Mio. Franken.

3. Was ist der Inhalt der zweiten Vorlage?

Damit die AZK Betriebe AG handlungsfähig bleiben kann, werden die 2008 bewilligten 2,55 Mio. Franken sowie neu ein einmaliger Beitrag von 5,5 Mio. (Baden 4,7 Mio., Ennetbaden 800 000) zur Entschuldung eingesetzt.

4. Warum braucht es eine Tiefgarage im «Kehl»?

Damit soll das «Kehl» den veränderten Ansprüchen auch an das betreute Wohnen im Alter insbesondere von «jungen Alten» Rechnung tragen. Die Tiefgarage ermöglicht, dass die heute missliche Parkierungssituation für Besucher von Bewohnern sowie für Gäste von Veranstaltungen verbessert wird. So wird das «Kehl» attraktiver und kann sich verstärkt nach aussen öffnen kann.

5. Wie sieht die Zukunft im Pflegebereich aus?

Die Stadt Baden strebt in Zusammenarbeit mit den Regionsgemeinden mittelfristig die Möglichkeit an, eine Holdinggesellschaft für Institutionen der Langzeitpflege zu gründen. Dazu müssen die Institutionen finanziell und konzeptionell in einem guten Zustand sein. Eine Holding würde die strategischen, planerischen und koordinativen Aufgaben übernehmen.

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