Obwohl seine Frau ein Kind erwartet und Norwins Hilfe auf dem Hof gebraucht würde, macht sich dieser auf den gefährlichen Weg. Auf seiner Reise begegnet er Freund und Feind, kämpft fremde Schlachten in fernen Ländern und wird hin und her gerissen zwischen den alten Göttern und einem neuen «guten Gott».

Der Film ist das neueste Werk eines Vereins namens Blackmoore. Die Gruppe aus Mellingen lebt das Mittelalter und erfindet sich immer wieder neu. Nebst Fotoshootings stehen auch Schwertkampftraining, Auftritte in Schulen oder gar eine Mittelalterhochzeit auf dem Programm.

Kopf der Gruppe ist Benjamin Grossniklaus, Fotograf, Zeichner, Geschichtenschreiber und Mittelalter-Fan. Schon lange sei ihm die Idee eines Filmes im Kopf herumgespukt, doch es sei an der Zeit gewesen, den Schritt zu wagen. So versammelten sich im letzten Herbst die Mitglieder von Blackmoore, Freunde und Bekannte, um das Filmprojekt zu realisieren.

Dass dabei keine professionellen Schauspieler mitwirkten, macht gerade den Charme von «Irrlicht» aus. Grossniklaus bezeichnet den Film als einen einzigen, grossen Lernprozess. «Oft mussten wir umdenken, herumbasteln oder etwas Neues wagen.»

Eine Herausforderung

«Das Projekt Irrlicht war definitiv eine Herausforderung und nur dank der Mithilfe vieler Einzelner realisierbar gewesen», so Grossniklaus. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der schweizerdeutsche Film dauert etwa 40 Minuten und kann an diesem Wochenende im Ryfsaal in Mellingen bestaunt werden.

«Irlicht» 2. - 4. Mai, Ryfsaal Mellingen, Eintritt frei

Informationen und Tickets gibt es beim Verein Blackmoore.