Über 20 000 Besucher holten sich am Wochenende an der «Bauen und Wohnen»-Fachmesse in Wettingen Tipps und Infos für die eigenen vier Wände oder den Garten. Zwischen 15 000 und 20 000 Besucher liessen sich an der überregionalen Würenloser Gewerbemesse von den rund 80 Ausstellern inspirieren. Die Befürchtungen einiger Aussteller, dass sich die beiden Messen gegenseitig das Publikum abwerben könnten, seien definitiv unbegründet gewesen, heisst es seitens der Organisatoren. Marco Biland, Messeleiter der «Bauen und Wohnen», sagt dazu: «Die Messen ziehen ein sehr unterschiedliches Publikum an, deshalb sind wir gut aneinander vorbei gekommen.» Martin Huber, OK-Präsident der Würenloser Messe: «Einige Aussteller waren vor dem Messestart noch skeptisch, doch am Ende waren sie alle sehr zufrieden.» Der Gewerbeverein organisierte die Messe erstmals zusammen mit den Gewerblern aus dem Furttal. «Das ganze Tal war auf den Beinen. Einige Besucher kamen sogar jeden Tag», sagt er. Das habe auch am garstigen Wochenendwetter gelegen, ist Huber überzeugt.

Sowohl in Würenlos als auch in Wettingen zogen die Messen am Sonntag die meisten Besucher an. «Uns hat es am Sonntag fast den Rahmen gesprengt – natürlich im positiven Sinne», sagt Huber. Biland, der die «Bauen und Wohnen» im Tägerhard bereits zum elften Mal geleitet hat, sagt: «Das Wetter hat uns sicher in die Hände gespielt, allerdings war der Sonntag in den letzten Jahren immer sehr gut besucht.» Insgesamt ziehen die Organisatoren ein durchweg positives Fazit. Man wolle sich beim nächsten Mal aber trotzdem besser absprechen, damit die Fachmesse und die Gewerbemesse nicht am selben Wochenende stattfinden.

Einzig in Würenlos kam es zu einem kleinen Zwischenfall: Zwei Jugendliche haben versucht, aus einem der Gastro-Kühlschränke Bier zu stehlen. «Die privaten Sicherheitskräfte haben aber sofort reagiert und die beiden Diebe auf frischer Tat ertappt.» Von einer Anzeige werde man jedoch absehen, da nichts Schlimmes passiert sei. «Wir werden die zwei Jugendlichen aber sicher noch zur Rede stellen», sagt Huber.