Die beiden 36 und 48 Jahre alten Schweizer wurden am Montag an ihren Wohnorten festgenommen und inhaftiert, wie die Staatsanwaltschaft Bischofszell am Dienstag mitteilte. Bereits am 1. Februar hatte die Polizei im Zusammenhang mit dem Leichenfund einen 36-jährigen Niederländer in Untersuchungshaft gesetzt.

Dieser hatte mit dem Opfer kurz vor dessen Verschwinden im vergangenen November persönlichen Kontakt. Die Aargauerin Isabella T. wurde am 12. November von Angehörigen als vermisst gemeldet. Am 25. Januar fand ein Spaziergänger die Leiche im Wald "Wilderentobel" bei Zezikon. Die tote Frau war in einen Teppich eingewickelt.

Tathergang unklar

Die Behörden gehen von einem Tötungsdelikt aus. Die Staatsanwaltschaft Bischofszell eröffnete eine Strafuntersuchung. Die genauen Umstände, die zum Tod der Frau führten, sind noch immer Gegenstand von Ermittlungen und Abklärungen der Justiz und des Instituts für Rechtsmedizin in St. Gallen.

Die bisherigen Erkenntnisse und die Einvernahmen des Anfang Februar festgenommenen Niederländers veranlassten die Staatsanwaltschaft, auch gegen die zwei Schweizer Haft- und Hausdurchsuchungsbefehle auszustellen. Für die beiden werde Untersuchungshaft beantragt, schreibt die Staatsanwaltschaft.

Fall Isabella: Verdacht erhärtet

Ein 36-jähriger Verdächtiger kommt in Untersuchungshaft (5.2.2018)

Die Behörden ermitteln aufgrund der fahrlässigen Tötung der 20-Jährigen gegen ihn.

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