Kommentar

Endlich Gewissheit für die Betreiber der «Kajüte» in Baden

Die Betreiber vor ihrer "Kajüte"

Die Betreiber vor ihrer "Kajüte"

Das Betreiber-Ehepaar Tanoa hat viel in sein Flusscafé in Baden gesteckt − und die «Kajüte» hat sich innerhalb von zwei Saisons zu einem beliebten Treffpunkt an der Limmatpromenade entwickelt. Von Anfang an war bekannt, dass die Stadt den Betrieb über mehrere Jahre öffentlich ausschreiben wird und sich auch die Betreiber nochmals bewerben müssen.

Weil die Ausschreibung aber ziemlich spät erfolgte, löste dies einigen Unmut bei den Betreibern aus. Verständlich, hätte doch die Stadt nicht erst nach der zweiten temporär erteilten Betriebsbewilligung für Klarheit sorgen sollen. Die Betreiber hätten ihre dritte Eingabe hingegen gelassen nehmen können. Ihr Leistungsausweis lässt sich sehen, ihr Café in der Stadt ist viel besucht und allfällige Mitbewerber hätten deshalb sowieso einen schweren Stand gehabt. Der Umstand, dass kein weiteres Dossier für den idyllischen und lukrativen Standort eingegangen ist, zeigt: Das haben wohl auch mögliche Interessenten so gesehen.

Was bleibt: Viel Aufregung, die man sich hätte sparen können, ein beliebtes Flusscafé, das Gäste auch ausserhalb der Stadt anzieht − und für die beiden Betreiber endlich die Gewissheit, dass sich all das Herzblut und die investierte Energie ausgezahlt haben.

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