Künten
Ein Gastropaar aus Künten stürmt die Spitze der Aargauer Restaurant-Szene: «Ein Michelin-Stern wäre die Krönung»

In Künten wirtet das Lieblingspaar der Gastrokritiker. Manuel und Alexandra Steigmeier stürmen an die Spitze der Aargauer Gastronomie.

Andreas Fretz
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Koch Manuel und Gastgeberin Alexandra Stegmeier freuen sich über den 16. «Gault-Millau»-Punkt.

Koch Manuel und Gastgeberin Alexandra Stegmeier freuen sich über den 16. «Gault-Millau»-Punkt.

Chris Iseli

Vor drei Jahren eröffneten Manuel und Alexandra Steigmeier das Restaurant Fahr in Künten- Sulz. In der idyllischen Reussebene am mäandrierenden Fluss setzte das junge Wirtepaar zu einem bemerkenswerten Höhenflug an. Bereits im ersten Jahr wurden der Koch und die Gastgeberin von der Gourmetbibel «Gault-Millau» mit 14 von maximal 19 Punkten belohnt (der 20. Punkt ist im Sinn der Gründer Henri Gault und Christian Millau für Gott reserviert).

Ein Jahr später, kurz nach der Hochzeit, erhielt das Paar 15 Punkte und erneut viel Lob. «Schon lange nicht mehr hat uns ein Jungkoch so überzeugt: Stilsicherheit, Liebe zum Detail, wunderschöne Kreationen und eine unglaubliche Power zeichnen Manuel Steigmeier aus.»

Letzte Woche gab es erneut einen Punkt mehr. Laut «Gault- Millau» ist das «Fahr» das beste Restaurant im Aargau. Und das Lob der Kritiker reisst nicht ab: «Der junge Chef zaubert ständig neue, gekonnt gemachte Kreationen auf die Teller, die von der Gastgeberin mit viel Charme aufgetragen werden.» Wie geht das junge Paar – er ist 25, sie 31 – mit dem Druck um? Welche Ziele hat es noch und welche Auswirkungen hat die Coronakrise auf ihr Geschäft?

Vor einer Woche erhielten Sie den 16. «Gault-Millau»-Punkt. Erleben Sie jetzt einen Ansturm?

Manuel Steigmeier: Trotz der schönen Auszeichnung ist und bleibt die Situation coronabedingt sehr speziell. An den Wochenenden sind wir aber meist sehr gut gebucht. Und wir stellen fest, dass die Auszeichnung einen positiven Einfluss auf die Reservationen hat.

Was bedeuten Ihnen die 16 «Gault-Millau»-Punkte?

Manuel Steigmeier: Wir freuen uns riesig. Wir konnten noch einmal einen Schritt nach vorne machen, das ist unglaublich.

Alexandra Steigmeier: Es ist eine Wertschätzung unserer Arbeit. Die drei Jahre, die wir jetzt hier sind, kommen mir vor wie eine kleine Ewigkeit. Es ist ein anstrengender Job, da ist es umso schöner, wenn man auf diese Weise belohnt wird.

Wann kommt der erste Michelin-Stern?

Manuel Steigmeier: Mit den 16 «Gault-Millau»-Punkten kommen die Sterne in Reichweite. Ich vermute oder hoffe, dass wir auf dem Radar der Michelin-Tester sind. Ein Stern wäre die Krönung, zumal im Aargau derzeit kein Restaurant einen solchen vorweisen kann.

Manuel und Alexandra Steigmeier

Manuel und Alexandra Steigmeier

Chris Iseli

Ein ehrgeiziges Ziel für einen 25-Jährigen.

Manuel Steigmeier: Dennis Puchert wurde als 25-Jähriger zum jüngsten Koch, der in der Schweiz jemals mit einem Stern ausgezeichnet wurde. Ich setze den Stern mal auf die Wunschliste für Weihnachten (lacht).

Im letzten Jahr mussten Sie den Titel bestes Aargauer Restaurant noch mit drei Konkurrenten teilen.

Manuel Steigmeier: Mit dem zusätzlichen Punkt konnten wir uns in der Tat von den Mitbewerbern absetzen, stehen gewissermassen alleine an der Spitze. Das war uns wichtig. Das ist ein ganz anderes, ein gutes Gefühl.

Interessiert es Sie überhaupt, was die anderen machen?

Manuel Steigmeier: Klar schaue ich, wie und was die anderen kochen. Wir gehen auch auswärts essen. Ein bisschen Werksspionage gehört zum Geschäft (lacht). Aber in erster Linie verstehen wir uns als Mitbewerber, nicht als Konkurrenten. Das Verhältnis unter den Köchen ist gut.

«Gault-Millau» bewertet in erster Linie Küche und Weinkarte. In den Kritiken zum «Fahr» wird auch immer wieder der Service lobend erwähnt. Warum?

Alexandra Steigmeier: Der Service ist ein wichtiger Teil des Erlebnisses. Es ist der Gesamteindruck, der zählt. Und da ist der Service das i-Tüpfelchen. All unsere Mitarbeitenden tragen das Herz auf dem rechten Fleck. Das merken die Gäste.

Was braucht es, um sich Jahr für Jahr zu steigern?

Manuel Steigmeier: Von jedem einzelnen im Team die Freude am Beruf, Leidenschaft, Wille und viel Energie. Jeder muss bereit sein, täglich mehr als 100 Prozent zu geben. Dazu kommen hervorragende Produkte.

Wie schaffen Sie das alles?

Manuel Steigmeier: Ich bin streng zu mir selbst. Man muss auch mal eine Idee oder ein Gericht verwerfen, sich eingestehen: Das schmeckt nicht, wie ich es mir vorgestellt habe, das tische ich nicht auf. Man darf nicht mit zu wenig zufrieden sein und muss ständig dran bleiben. Die Liebe zum Detail ist wichtig.

Wie schwer war es, in diesem von Corona geprägten Jahr den Fokus nicht zu verlieren?

Manuel Steigmeier: Wir sind noch hier, wir haben noch geöffnet. Natürlich werden wir Ende Jahr nicht den gewünschten Umsatz aufweisen. Aber ich glaube, wir sind bisher verhältnismässig gut durch die Krise gekommen. Der Start ins Jahr war sehr gut. Dann kam die erste Welle. Ich würde fast sagen, sie hat uns nicht gross geschadet. Der Umgang mit der zweiten Welle ist schwieriger.

Warum das?

Manuel Steigmeier: Die Rahmenbedingungen im Frühling waren klar. Viel klarer als jetzt. Mitte März bis Mitte Mai waren die Restaurants geschlossen. Da gab es nichts zu rütteln. Wir haben in dieser Zeit viel Neues gelernt. Zum Beispiel, wie Kurzarbeit beantragt wird. Dank dem Entgegenkommen unseres Vermieters und mit Take-away-Service war es uns möglich, die anfallenden Kosten zu decken.

Und die zweite Welle, wie sehen Sie die Situation jetzt?

Manuel Steigmeier: Da bin ich skeptischer. Als die Restaurants geschlossen waren, wurden die Löhne der Mitarbeitenden durch den Bund bezahlt. Jetzt muss die Firma den Lohn bezahlen. Es herrscht ganz allgemein eine grosse Unsicherheit, um nicht zu sagen, Angst. Das Geschäft mit den Weihnachtsessen leidet enorm. Die Schwankungen bei den Reservationen sind gross, viele Gäste kommen sehr kurzfristig. Das macht die Planung nicht einfach. Wie viel frische Ware muss eingekauft werden? Auch das Servieren mit Maske macht es schwer, die Wärme und die Herzlichkeit rüberzubringen.

Sehen Sie das mit den Masken auch so?

Alexandra Steigmeier: Durch die Maske geht die Mimik verloren. Andererseits achtet man mehr auf die Gestik und die Augen. Wenn jemand unter der Maske lacht, sieht man das in seinen Augen. Ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt und kann gut damit umgehen. Ich glaube sogar, es wird in den ersten Tagen eine grosse Umstellung, wenn die Gäste plötzlich keine Masken mehr tragen.

Wer kocht eigentlich zu Hause?

Alexandra Steigmeier: Mein Mann. Mir wurde das Kochen nicht in die Wiege gelegt. Ich liebe es, zu essen, probiere gerne alles Mögliche aus. Aber zum Kochen fehlt mir die Geduld.

Wie sind Sie zum Kochen gekommen?

Manuel Steigmeier: Mir war früh klar, dass ich im Gegensatz zu meinen vier älteren Brüdern einen Beruf ausüben will, bei dem man die Hände braucht. Ich habe als Kind oft der Mutter beim Kochen geholfen, entwickelte in jungen Jahren eine Begeisterung für die Produkte und Lebensmittel. Es ist eine Kunst, jemandem mit einem Teller eine Freude zu bereiten.

Aargauer Gastro-News 2020

Kölliken, 7. Dezember: Das Gasthaus Bären in Kölliken erhielt von Gault-Millau erstmals 13 Punkte.
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Suhr, 5. Dezember: Das Restaurant Bärenstübli wird seit 2004 mit «Gault-Millau»-Punkten ausgezeichnet. Eben gab’s zum fünften Mal in Folge 13 Punkte.
Bözberg, 3. Dezember: Angela Maurer und Yves Bottlang haben vor vier Jahren die Bäckerei auf dem Bözberg übernommen. Jetzt muss der Bözberg Beck wegen Corona schliessen. Der Bözberg Beck produziert neu nach Naturel Standard. Yves Bottlang und Angela Maurer in der Backstube.
Aarau, 3. Dezember: Die Aarauer Weinfluencerin Madelyne «Edvin» Meyer (32) betreibt neu einen Internet-Weinshop.
Muri, 3. Dezember: Die Bäckerei Kreyenbühl hat zusammen mit vier Produzenten aus der Region ein eigenes einheimisches Früchtebrot kreiert.
Neuenhof, 1. Dezember: Stefan Bütikofer, Inhaber der Lounge Casa Colonial, ist mit dem 2. Platz des Best-of-Swiss-Gastro-Award belohnt worden.
Hausen, 1. Dezember: Nirmala Jungblut und ihr Team haben das Kosmetikstudio umgebaut und bieten künftig im Café 5212 auch Getränke und Snacks an.
Buchs, 27. November: Die «Burestube» feiert Neueröffnung. Wirt Andy Zaugg und Küchenchefin Rita Camenzind freuen sich auf den Start.
Aarau, 26. November: Laura Peter wird Ende März nach 22 Jahren das «Gossip» an der Rathausgasse schliessen und sich künftig voll auf den «Speck» am Zollrain konzentrieren.
Buchs, 26. November: Sandro Burki (r.) und René Holenweger übernehmen mit «Marco Polo» am 1. Januar die «Schützenstube» in der Regionalen Schiessanlage (RSA) «Im Lostorf» bei der KVA Buchs. .
Baden, 24. November: Das «Kafi Zwoi» im Bäderquartier schliesst nun endgültig seine Türen. Das Wirtepaar des Lokals im Badener Bäderquartier lädt Ende Dezember zur Austrinkete.
Brugg, 21. November: Der Verein Kultur im Dampfschiff in Brugg löst sich auf – der Betrieb wird nach 16 Jahren per Ende März 2021 eingestellt.
Wohlen, 20. November: Auf «Jensen’s Food Lab» folgt in Wohlen nun «Tom’s Burger». Die Neueröffnung ist Anfang Januar 2021 geplant.
Veltheim, 19. November: Das Burger-Restaurant Bären macht am 29. November für zwei Monate dicht. Die Pächternachfolge wurde bereits gefunden.
Aarau, 14. November: Das Café im Kunsthaus braucht ab Januar einen neuen Pächter. Der Vertrag mit der Thommen Gastronomie AG läuft aus.
Döttingen, 13. November: Ein Take-away soll in der «Kulturtankstelle» einziehen.
Hettenschwil, 12. November: Das Restaurant Waldheim wappnet sich mit einem Metzgete-Drive-in gegen die Folgen der Coronapandemie. Im Bild: das Wirte-Ehepaar Brigitte und Rolf Vögele.
Rheinfelden, 11. November: Caterer Araz Abram kämpft seit dem Frühling um seine Existenz. In einem offenen Brief an die Regierung verlangt er Antworten für die gesamte Cateringbranche.
Seengen, 10. November: Der 150-jährige «Eichberg» soll bald einem Neubau weichen. Geplant sind unter anderem absenkbare Glasfronten. Damit wird die Gemeinde das erste «Cabrio-Restaurant» der Schweiz erhalten. Im Bild: Geschäftsführer Eli Wengenmaier vor dem alten Gebäude.
Wohlen, 7. November: Nach 14 Jahren ist Schluss. Käth Galizia (links), Liz Kuhn und Corinne Manimanakis schliessen die Türe der Wohler Kulturbeiz Kulti für immer.
Baden, 6. November: Philippe Schuppisser und Stefan Krause bieten im «Vap Vap» gesundes Fast Food.
Villigen, 5. November: Stephane Wirth und Nadja Schuler setzen im Restaurant und Hotel zum Hirschen neu auf Take-away und Gutscheine, um das Geschäft in der Coronakrise anzukurbeln.
Oberentfelden, 4. November: Seit 30 Jahren wirten Barbara und Hansueli Zuber in der jahrhundertealten «Mühle». Sie haben das Haus zu einer der besten Adressen in der Region gemacht.
Baden, 3. November: Stefan Bütikofer weiss nicht, ob er seine Rossini Bar & Lounge noch kostendeckend führen kann. Ihm fehlen wegen Corona 50 Prozent des Umsatzes. (Archivbild)
Döttingen, 2. November: Im ehemaligen Restaurant Salmen sollen zwei Wohnungen eingebaut werden. (Bild: 10. September 2020)
Aarau, 28. Oktober: Die 23-jährige Thanh Ngan Luong und ihr Mann Binh Luong (35) eröffnen an der Rathausgasse 27 einen Bubble-Tea- und Cupcake-Laden.
Remigen, 27. Oktober: Der Riniker Kevin Rünzi, 39, will dem verwaisten Gasthof neben dem Zoo als «Chevy’s Road Stop» neuen Glanz verschaffen.
Hägglingen, 13. Oktober: Das «Maiengrün» ist neu ein Gilde-Restaurant. Im Bild: Eli Wengenmaier übergibt Roland Lämmli die Tafel.
Klingnau, 12. Oktober: Stefano Picone übergibt die Hotel-Pizzeria Picone’s seinen Kindern.
Brugg, 9. Oktober: Rolf Irion hat die Gastroszene im Stadtzentrum während fast eines halben Jahrhunderts geprägt. Ende Oktober ist Schluss.
Aarau, 8. Oktober: Tomislav Bajo, Adrian Gashi und Daniel Schnyder (v. l.) haben mit dem «Chez Nous» im «Gais Center» ein neues Trendlokal eröffnet.
Seon, 6. Oktober: Tessinerbrot neben Börek und Baklava – durch das Ehepaar Demirbas hat Seon endlich wieder einen Beck.
Suhr, 6. Oktober: David und Vreni Anderegg-Dietiker führen seit 30 Jahren das traditionellste Restaurant Suhrs, den «Dietiker». Es ist das gastronomische Herz des Orts.
Hägglingen, 6. Oktober: Jungwirt Luca Carrieri (20) eröffnet sein Lokal «Luca – Ristorante und Bottega» im 200-jährigen Dubachhaus – «die Küche meiner Nonna hat mich inspiriert»
Brugg, 6. Oktober: Tagesnutzung statt Nachtleben: die «Number One»-Bar soll schliessen – der Mietvertrag läuft am 31. März 2021 aus.
Lenzburg, 5. Oktober: Zu wenig Platz im Lokal: Das «McArthurs Pub» will als erste Gaststätte im Kanton im Winter wegen Corona ein Zelt aufstellen.
Klingnau, 30. September: Weil er das «Elefanten Musik Pub» aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr selbst führen kann, hört Wirt Béla Csáki (rechts) nach fast dreissig Jahren auf.
Wohlen, 29. September: Die Folgen der Coronakrise setzen der Gastrobranche zu. Nun trifft es auch das Bistro Kuhn. Im Bild: Inhaberin Jeannine Kuhn.
Kölliken, 21. September: Sonia Suter (links) arbeitete vor Jahren schon als Kellnerin im Café-Restaurant El Colibrí. Jetzt hat sie es als Wirtin übernommen.
Freienwil, 19. September: Alessio Gretz ist der neue Pächter des Restaurants «Weisser Wind».
Aarau, 16. September: Die Stiftung Wendepunkt will den Betrieb ihres Restaurants im Herzen der Aarauer Altstadt per Ende Januar 2021 einstellen. Die Zukunft des Lokals ist ungewiss.
Muri, 17. SLara Hofmann, Myra Brügger und Philipp Galizia (v.l.) blicken auf die erste Saison von «The Beiz» in Muri zurück. Liveunterhaltung und die Gäste sorgten für gute Stimmung.
Erlinsbach, 14. September: Drei Generationen Köche am gleichen Herd im «Hirschen»: Albert (82), Benjamin (19) und Albi (54).
Widen, 9. September: Die Tage der «Brasserie Terrasse» sind nach 64 Jahren gezählt. Die Liegenschaft wird abgerissen.
Gebenstorf, 8. September: Das Restaurant Cherne wird saniert und bleibt bis Sommer 2021 zu.
Herznach, 2. September: Restaurant-Besitzer Marcel Suter hat die Bemühungen, seinen «Löwen» zu verkaufen, aufgegeben und eine Geschäftsführerin eingesetzt.
Jonen, 29. August: Isabelle Häusler und Beat Rüttimann führen neu den altehrwürdigen Taverne-Chäller.
Densbüren, 28. August: Das «Jura» wird zu einem Restaurant und Kulturzentrum für alle Generationen.
Obermumpf, 24. August: Nach einer über drei Jahre langen Totalsanierung wurde das Restaurant Rössli wieder eröffnet. Im Bild: Wirt Milos Klincov.
Brugg, 21. August: Das Steak- und Burger-Restaurant Big Joe ist für den Publikumspreis des Netzwerks Best of Swiss Gastro nominiert. Im Bild: Wirt Joe Klossner.
Aarau, 21. August: Auf dieser Wiese am Aareuferweg könnte bald ein weiteres Sommerrestaurant entstehen. Im Hintergrund: das «Summertime».
Oberhof, 21. August: Seit März war das einzige Restaurant im Dorf geschlossen. Marco und Carmen Müller übernehmen nun den Gasthof Adler.
Aarau, 20. August: Umbau für 1,53 Millionen – das Restaurant Comitato Cittadino wird saniert. Am Hammer 1 soll ein «Haus der Kulturen» entstehen.
Scherz, 19. August: Mit dem «Leue» hat Tamara Richner nochmals den Weg in die Selbstständigkeit gewagt. Bei der Suche nach einem neuen Koch fand sie sogar einen neuen Partner.
Wohlen, 14. Juli: Knapp 25 Jahre prägten sie das «Rössli», nun gehen Herbert und Madeleine Brun in Pension. Links: Küchenchefin Rita Camenzind.
Ennetbaden, 23. Juni: Das «Hertenstein Panorama Restaurant» wurde vom Restaurantführer Lunchgate als zweitbestes Lokal der Schweiz ausgezeichnet. Das freut die Wirtefamilie Ettisberger.
Klingnau, 20. Juni: Antonio (r.) und Carlos Figueiredo mit Ehefrau Sofia Sousa bedienen bald in der «Warteck».
Bremgarten, 20. Juni: Eveline und Lars Zaugg sowie Laura Zimmermann (von links) haben für den «Stiefelchnächt» eine Spendenaktion lanciert, um die Bar in der schwierigen Coronazeit zu unterstützen.
Fislisbach, 18. Juni: Für den ehemaligen Pächter des Gasthofs Rössli ging es nicht mehr weiter, auch wegen des Coronavirus. Er musste das Restaurant schliessen. Nun wird nach einer neuen, langfristigen Lösung gesucht.
Küttigen, 17. Juni: Daniel und Andreas Wehrli haben für ihren neu gekauften Gasthof Kreuz ein Wirtepaar gefunden: Casper Lareida und Drita Halimi (im Bild).
Schinznach-Dorf, 10. Juni: Der Gasthof Bären mit Hotelzimmer hat nach einer Renovationsphase jetzt wieder geöffnet.
Aarau, 8. Juni: Diana Irawan (l.), Brenda Ledergerber und Semih Mut eröffnen gemeinsam das Restaurant «Little Sem» an der Rathausgasse. Es hat eine hauseigene Bierbrauerei.
Aarau, 8. Juni: Einwohnerrat Silvano Ammann fordert von der Stadt Aarau ein Konzept für Buvetten entlang des Aareufers.
Baden, 6. Juni: Die neuen Gastgeberinnen in der umgebauten «Rose 1434» Paula Walker (l.) und Vanessa Ramaglia.
Aarau, 5. Juni: Tobias Krummenacher und seine Partnerin Désirée Sibold bangen um den Lockentopf-Hilfskoch Osman Mohammed, der abgeschoben werden soll.
Münchwilen, 2. Juni: Das «Pöstli zum Mönch» öffnete am Wochendende unter neuer Führung zum ersten Mal seine Pforten. Orts­bürgerstiftung-Präsident Patrik Schwarb (r.) überreichte Wirt Ralph Scherz zur Wiedereröffnung Brot und Salz.
Wohlen, 26. Mai: Die Basch AG schliesst ihr Restaurant (Benny’s Steakhouse). Stattdessen wird auf dem Gelände eine Autowaschanlage gebaut.
Aarau, 12. Mai: Florian Woitaske und Christine Günther mussten ihr Crowdfunding für den gesunden Take-away im Bahnhof Aarau wegen Corona abbrechen. Dennoch wollen sie ihren Laden am 1. Juni eröffnen.
Mumpf, 8. Mai: «Anker»-Wirt Sepp Hohler kann nichts mehr erschüttern. Nachdem er ein schwieriges 2019 überstanden hatte, vermieste ihm der Teil-Lockdown das Frühlingsgeschäft.
Schinznach-Dorf, 8. Mai: Der «Bären» erstrahlt in neuem Glanz. Gastgeberin Sandra Meyer sitzt in der neuen Raucher-Lounge, die im Shabby-Chic-Stil eingerichtet ist.
Wikon LU, 5. Mai: «Ich werde mein Restaurant nicht mehr eröffnen», sagt Hannes Baumann vom «Bim Buume». Sobald sich die Lage normalisiert hat, wird er nur noch Bankette anbieten sowie Genussfahrten und Kochkurse.
Villigen, 5. Mai: Nadja Schuler und Stephane Wirth wurden fast ein wenig überrannt, als sie nach dem Lockdown ihr Essen als Take-away anboten: «Wir hatten total Freude daran, dass wir damit so viele begeistern konnten», sagen die beiden Geschäftsführer des Hotel und Restaurant Zum Hirschen.
Aarau, 5. Mai: Manuela Schmid und Peter Schneider, Geschwister und Inhaber des Gasthofs Schützen, spürten im Lockdown eine grosse Solidarität durch die Kundschaft. Der Take-away läuft sehr gut.
Eiken, 27. April – Bier und Wurst statt Party: Peter Jegge, Wirt des Gasthauses Zum weissen Rössli, ­feierte seinen 70. Geburtstag unter speziellen Umständen.
Lenzburg, 22. April: Mit einem Take-away-Service will der Lenzburger Gastronom Chris Schatzmann im «Ochsen» das Geschäft während des Corona-Lockdowns teilweise aufrechterhalten.
Mandach, 21. April: Die ersten zwei Wochen nach der Eröffnung des «Hirschen» liefen gut. Dann kam der Lockdown. Für die neuen Pächterinnen Andrea Wenk (links) und Monika Weber ein Schock.
Elfingen, 17. April: Früher war das Traditionslokal Sternen schweizweit für seine Rösti bekannt. Nach Besitzer- und Wirtewechsel ist die Küche italienisch. Salvatore Lo Iacono (l.) und Alarico Masini sind Gastgeber.
Baden, 9. April: Über das Osterwochenende zieht das Badener Ehepaar Tanoa einen Brunch-Lieferservice auf. In Zeiten der Pandemie soll eine Zusammenarbeit mit mehreren lokalen Kleinbetrieben über die ins Wasser gefallene Saisoneröffnung hinwegtrösten. Das Café Kajüte bleibt während der Coronakrise vorerst geschlossen.
Aarau, 2. April: Der Gasthof Schützen dürfte die Coronakrise überstehen. «Wir spüren grosse Solidarität», sagen Manuela Schmid und Peter Schneider. Sie haben einen Take-away- und einen Lieferservice ins Angebot aufgenommen.
Aarau, 1. April: Der Schloss-Biergarten kommt erst 2021. Der Start wird wegen des Coronavirus um ein Jahr verschoben.
Bözberg, 30. März: Thomas Schäublin vom «Güggeli Sternen» hat auf Facebook innert zwei Stunden 700 Poulet-Spiesse verkauft, die sonst im Remiger Zoo Hasel gelandet wären.
Klingnau, 25. März: Die frühere «Warteck», die seit Jahren Restaurant Pizzeria Romantica heisst, ist seit Mitte März geschlossen – Konkurs.
Aargau, 23. März: Die vier Betriebe von Subway Mittelland in Aarau, Oftringen, Olten und Egerkingen schliessen für die Dauer der Coronakrise. Wirtschaftlich rentiert es nicht.
Aarau, 12. Mai: Florian Woitaske und Christine Günther mussten ihr Crowdfunding für den gesunden Take-away im Bahnhof Aarau wegen Corona abbrechen. Dennoch wollen sie ihren Laden am 1. Juni eröffnen.
Baden, 4. März: Die «Kajüte»-Betreiber Fabienne und Earl-Jae Tanoa haben viel in das Café an der Limmat investiert – jetzt schreibt die Stadt Baden den Betrieb öffentlich aus.
Frick, 4. März: Deborah Cadisch, die Besitzer Katharina und Karl Wittwer sowie deren Tochter Barbara Burger (von links) sorgen noch bis Ende April für das leibliche Wohl der Gäste im Restaurant Blumenau.
Mandach, 4. März: Der «Hirschen» in Mandach hat zwei neue Wirtinnen. Feiern die Antrinkete (v. l.): Andrea Wenk und Monika Weber sowie Annelis und Andreas Krebs.
Hottwil, 27. Februar: Esther und Gerhard Keller, Inhaber des «Bären» haben ihre Liegenschaft umgebaut und erweitert. Ab April sind drei Wohnungen bezugsbereit.
Baden, 27. Februar: Familie Baydar will ihr Lokal «Speedy Food» verkaufen – trotz zahlreicher Angebote ist es aber noch in ihrer Hand.
Schöftland, 25. Februar: Patricia und Danilo Senn empfangen im Restaurant zum Ochsen in Schöftland ab März ihre Gäste.
Rheinfelden, 25. Februar: Der «Schützen» wird derzeit umgebaut. Im April eröffnet das Restaurant wieder, nächstes Jahr auch das Hotel.
Rheinfelden, 22. Februar: Nach neun Monaten im «Kronenhof» ziehen Gabriela Anda und Antonietta Tonto ein positives Fazit – ihr Lokal kommt bei den Leuten an.
Münchwilen, 19. Februar: Fabio Clausi hört als «Post»-Wirt Ende Juli auf – im März 2017 hatte er das Restaurant übernommen. Der Umsatz war nicht hoch genug. Als Wirt will er vorerst nicht mehr arbeiten.
Baden, 17. Februar: Der Badener Barista Gap Thangsubutr ist ein vielfach preisgekrönter Künstler seines Fachs. Jetzt hat er am Gstühlplatz ein eigenes Café eröffnet.
Laufenburg, 17. Februar: Die «Probstei» ist noch an der Fasnacht offen, danach verlässt das Wirtepaar Pinar und Cemil Dindar das Altstadt-Restaurant.
Unterentfelden, 13. Februar: Das neue Team der Safari-Bar kämpft, um das Image der ehemaligen Kontaktbar zu verbessern. «Wir haben eine Chance verdient», sagen Brigitte Musa und Farzandeh Mokkarram.
Windisch, 12. Februar: Ende November 2019 sollte eigentlich das Restaurant zur Waage wieder eröffnen. Doch noch immer sind die Türen geschlossen. Die Pächtersuche gestaltet sich schwierig.
Bottenwil, 11. Februar: Martha Graber freut sich, ab dem kommenden Sommer wieder Gastgeberin in der Badi-Beiz zu sein.
Veltheim, 5. Februar: Ivonne und Stephan Haarbach servieren im «Bären» seit der Neueröffnung im Oktober 2019 italienische Gerichte mit Pizzen zum Mitnehmen am Abend.
Wallbach, 3. Februar: Die «Fabriggli»-Wirte Evelien Reukers und Simon Hauri ziehen nach einem Jahr eine positive Bilanz.
Frick, 31. Januar: Die Familie Melina eröffnet mit dem «Fiori» ein neues Bistro in Frick – samt Olivenbäumen im Gastraum.
Stein, 29. Januar: Serge Güntert und Corinne Siegfried, die Pächter des «Felsen» schliessen das Restaurant, weil die Gäste fehlen.
Muhen, 29. Januar: Auf dem Böhler hat Abdulrahman Mohammad eine Mini-Pizzeria eröffnet.
Mandach, 28. Januar: Der «Hirschen» hat ab Anfang März zwei neue Pächterinnen. Monika Weber und Andrea Wenk wollen ihn zum Treffpunkt für die ganze Bevölkerung machen.
Gipf-Oberfrick, 28. Januar: Daniela Belser hat die «Hirschen»-Liegenschaft in Gipf-Oberfrick gekauft. 2021 will sie das Restaurant neu eröffnen.
Stetten, 24. Januar: Die Wirtefamilie Rahmani übernimmt die Pacht in der «Krone» in Stetten. Sie werden damit Nachfolger von Schnapsbrenner Lorenz Humbel.
Oftringen, 23. Januar: Sternekoch Daniel Pittet hat den Oftringer Landgasthof Lauterbach als Küchenchef und Geschäftsführer übernommen.
Freienwil, 22. Januar: Nach zwei Jahren schliesst Wirt Stefan Frankenstein den «Weissen Wind». Er konnte die Beiz nicht rentabel betreiben.
Eiken, 11. Januar: Gründer René Jegge zieht sich von seinem Pub «Fukeneh» zurück. Das Lokal will er verpachten.
Rheinfelden, 4. Januar: Die bisherige Pächterin im «Rössli» geht nach 18 Jahren in Pension. Die neue Eigentümerin, die Rheinfelder AG, sucht einen neuen Wirt.
Brugg, 3. Januar: Im «Bigjoe» bietet Wirt Joe Klossner den Trump Burger an. Dieser besteht aus einem Brioche-Bun und Ketchup – ansonsten ist er inhaltslos.
Bad Zurzach, 2. Januar: Das Tierpark-Café hat ein neues Pächterpaar. (...)
(...) Es sind dies Susanne und Patrick Wernli.
Klingnau, 19. Dezember: Das Gasthaus Rebstock im Städtchen Klingnau feiert Wiedereröffnung. Im Bild Wirt Ali Onurlu (2. v. r.),und seine Verlobte Saia Selim sowie ihr Team: Aziz Bestun (v. l.), Simone Eraldo und Daniele Verardi.
Baden, 14. Dezember: Bergan und Erdal Dogan führen jetzt das «Langhaus» am Badener Bahnhof. Zuvor führten sie die «Rose» in der Altstadt.
Rekingen, 13. Dezember: Das «Memo», früher «Krone» , muss ihre Tore schliessen. Grund dafür ist, dass Wirt Yilmaz Alkan keinen Fähigkeitsausweis hat.
Attelwil, 9. Dezember: Nach einem Jahr ist die «Schmiedstube» wieder offen. Die Beiz heisst jetzt «Sopra», Wirt ist Veprim Ukaj.
Leuggern, 7. Dezember: Siegfried Rossal, laut «Gault Millau», «die Legende der Aargauer Gastronomie», verlässt das Sportcenter und tritt den Ruhestand an.
Gipf-Oberfrick, 6. Dezember: Lange Zeit waren die Türen im «Hirschen» geschlossen, das Restaurant nicht in Betrieb. Nun darf sich das Dorf aber wieder freuen, es soll nach fast zwei Jahren neu belebt werden.
Mellingen, 28. November: Das «Weisse Kreuz» (im Bild) und auch die «Scharf Eck» in der Mellinger Altstadt werden wiedereröffnet.

Kölliken, 7. Dezember: Das Gasthaus Bären in Kölliken erhielt von Gault-Millau erstmals 13 Punkte.

zvg

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