In der Nacht auf Freitag hat die Polizei in einer Wohnung in Spreitenbach drei Tote aufgefunden. Es handelt sich um ein Ehepaar im Alter von 77 und 55 Jahren sowie um einen vierjährigen Knaben.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei handelt es sich um ein Gewaltverbrechen. In der Wohnung wurde eine Schusswaffe sichergestellt. Die Ermittlungen dauern noch an.

Nachbarn nach Tötungsdelikt in Spreitenbach besorgt

Nachbarn nach Tötungsdelikt in Spreitenbach besorgt

Die Nachbarn sind mit der Mutter des toten 4-Jährigen gut befreundet. Während der Tat waren sie zuhause und machten sich um das Kind grosse Sorgen.

«Von aussen deutete nichts die Tat an»

Laut Nachbarn soll der 77-jährige Ehemann und Stiefgrossvater des Knaben das Blutbad angerichtet haben. Mit einem Messer habe er die Kehle des Vierjährigen und dessen 55-jährigen Grossmutter durchtrennt. Danach soll er sich selbst mit der Schusswaffe gerichtet haben.

Familiendrama in Spreitenbach

Familiendrama in Spreitenbach

Gestern wurden ein 4-Jähriger und dessen Grosseltern tot aufgefunden. In der Wohnung fand man eine Schusswaffe, der Tathergang ist aber noch unklar.

Nachbarin Manuela Hirschi hatte in der Nacht die Polizei alarmiert und ist schockiert: «Er war zu uns immer freundlich. Er war ein ruhiger Mann, man konnte gut mit ihm reden.» Von aussen habe nichts den Anschein gemacht, dass er zu so einer Tat fähig sein könnte. (edi)

Wohnblock in Spreitenbach: Hier kam es zum Tötungsdelikt

Wohnblock in Spreitenbach: Hier kam es zum Tötungsdelikt

Die Polizeibilder vom Februar: