Wer bei der Abstimmung am 9. Februar an der Urne abstimmen will, kann dies nur noch im Rathaus zwischen neun und zehn Uhr tun. Die Standorte Elite, Schulhaus Zehntenhof und Bahnhof stehen nicht mehr zur Verfügung. «In Wettingen stimmen über 95 Prozent der Bürgerinnen und Bürger brieflich ab», sagt Gemeindeschreiber Urs Blickenstorfer.

Bei der letzten Abstimmung im November 2013 stimmten 6839 Personen ab. Davon entfielen lediglich noch 173 auf die drei Urnen-Standorte, welche die Gemeinde schliesst. Meistens seien es Leute, die aus reiner Gewohnheit ihre Stimme persönlich abgeben würden, statt brieflich abzustimmen.

Das Alter spielt dabei keine Rolle. «Es kommen junge und ältere Stimmbürger an die Urne.»

Kosten würden kaum gespart, sagt er; es handle sich lediglich um einen kleinen Betrag von 240 Franken. Viel mehr geht es um die Effizienz: «Die sechs Leute von den Aussenstandorten können wir als Stimmenzähler im Rathaus einsetzen.»

Dadurch ist man in der Lage, dem Kanton die Resultate schnell zu liefern. Dieser sei wegen der technischen Möglichkeiten ungeduldiger als früher.