Limmattalbahn

Die Limmattalbahn ersucht um eine Konzession

So soll die Limmattalbahn ab 2020 zwischen Killwangen-Spreitenbach und Zürich Altstetten verkehren (Vuiisualisierung)

So soll die Limmattalbahn ab 2020 zwischen Killwangen-Spreitenbach und Zürich Altstetten verkehren (Vuiisualisierung)

Die Limmattalbahn AG hat heute das Infrastrukturkonzessionsgesuch beim Bundesamt für Verkehr eingereicht. Damit startet das Bewilligungsverfahren der Limmattalbahn auf nationaler Ebene.

Der Entscheid des Bundes über die Konzessionsvergabe wird Ende des Jahres erwartet, wie das Unternehmen gestern mitteilte.

Unterdessen nimmt die Limmattalbahn AG das Bauprojekt in Angriff. In dieser Phase werden die bisherigen Planungen detailliert ausgearbeitet. Die Infrastrukturkonzession ist notwendig, damit die Limmattalbahn AG von Altstetten bis Killwangen eine Neubaustrecke bauen kann.

Das Gesuch basiert auf den Ergebnissen des Vorprojekts, das Ende 2011 abgeschlossen wurde. Die Genehmigung durch das Bundesamt für Verkehr soll nach Prüfung sämtlicher Voraussetzungen voraussichtlich bis Ende 2012 vorliegen.

Einbezug der Grundeigentürmer

Die Limmattalbahn AG konkretisiert in der Zwischenzeit im Bauprojekt ab 1. März 2012 die Ergebnisse aus dem Vorprojekt. Ein wichtiger Teil der nächsten Phase ist der Einbezug der Eigentümer der Grundstücke entlang der Strecke.

Ziel ist es, nach Abschluss des Bauprojekts Ende 2013 die Plangenehmigung beim Bundesamt für Verkehr zu beantragen.

Das Projekt wird kontrovers diskutiert. Die Befürworter sehen die Bahn als Lösung für die Verkehrsprobleme im Zusammenhang mit der Siedlungsentwicklung, für die Gegner ist sie unnötig und zu teuer.

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