Sicherheitsgefühl

Die Badener Ruine Stein wird jetzt videoüberwacht

Das Areal um die Ruine Stein wird von Kameras überwacht.

Das Areal um die Ruine Stein wird von Kameras überwacht.

Die Stadt Baden hat die Videoüberwachungsanlage auf der Ruine Stein in Betrieb genommen. Der Stadtrat verspricht sich von der Anlage eine Erhöhung des Sicherheitsgefühls.

Die rechtlichen Grundlagen für eine Videoüberwachung der Ruine seien bereits mit der Überarbeitung des Videoreglementes im Spätherbst 2019 geschaffen worden, teilt der Stadtrat mit. «Aufgrund von Lieferschwierigkeiten während des Lockdowns konnte der Anlagenaufbau aber erst jetzt erfolgen.» Der Badener Stadtrat verspricht sich von der Anlage eine Erhöhung des Sicherheitsgefühls der Besucherinnen und Besucher sowie der Anlieger der Schlossruine Stein.

Gemäss der Verordnung über Videoüberwachung der Stadt Baden vom 16. Dezember 2019 haben die Kameras bei der Ruine folgende konkrete Ziele: erstens die «Verhinderung und Ahndung von Verbrechen und Vergehen», und zweitens die «Verhinderung und Ahndung von Flaschenwürfen auf tiefer gelegenes Terrain.» Gemäss Reglement ist auf der Ruine Stein die Installation von sechs Videokameras vorgesehen. Sie filmen von 19 Uhr bis 7Uhr; die Auswertung im Ereignisfall, auch eine «ereignisfallbezogene Echtzeitüberwachung» ist möglich.

Im Sommer 2018 musste die Stadt Baden 40 Kameras in der Cordulapassage wegen fehlender Bewilligung durch die Datenschutzbeauftragte des Kantons abschalten. Seit Ende 2019 und der Revision der Verordnung über Videoüberwachung wird in der Unterführung wieder gefilmt.

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