Bergdietikon

Der reformierten Kirchgemeinde droht die Zwangsverwaltung

Die aargauische Kirchenordnung schreibt eine Mindestanzahl von vier Kirchenpflegern vor. Im Bild: die reformierte Kirche von Bergdietikon.

Die aargauische Kirchenordnung schreibt eine Mindestanzahl von vier Kirchenpflegern vor. Im Bild: die reformierte Kirche von Bergdietikon.

Nach dem Rücktritt dreier Mitglieder bestünde die reformierte Kirchenpflege Bergdietikon im nächsten Jahr nur noch aus drei Personen. Das ist gemäss aargauischer Kirchenordnung zu wenig. Nun droht die Zwangsverwaltung.

In der reformierten Kirchenpflege Bergdietikon sitzen derzeit sechs Personen. Bis Ende Jahr treten drei langjährige Mitglieder ab. Ohne neue Mitglieder bestünde die Kirchenpflege dann nur noch aus drei Personen.

Doch schreibt die aargauische Kirchenordnung eine Mindestanzahl von vier Kirchenpflegern vor. Sonst droht die Zwangsverwaltung. Der kantonale Kirchenrat würde einen Kurator einsetzen, den die Kirchgemeinde bezahlen müsste.

Nach der Einsetzung des Kurators wäre es dessen Aufgabe, neue Kirchenpfleger zu finden. Scheitert er, bliebe als letzte Möglichkeit nur noch die Fusion mit einer anderen reformierten Kirchgemeinde.

Dann hätte Bergdietikon vermutlich bald keinen Pfarrer mehr im Dorf, teilt die Kirchenpflege mit. «Wir brauchen dringend Leute aus unserer Mitte, die bereit sind, sich in unserer Kirchenpflege zu engagieren», so die Kirchenpflege weiter.

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