Der Gemeinderat will prüfen, wie das Dorfzentrum in Zukunft gestaltet werden könnte. «Damit das Dorfzentrum auch in Zukunft attraktiv für Einwohner und Firmen ist, wird ein guter Mix zwischen Dienstleistungen und Wohnzonen nötig sein», sagt Gemeindeammann Edith Saner.

«Derzeit existieren auf dem Gebiet viele kleine, zum Teil zerstückelte Parzellen. Das erschwert Projekte, die für den Erhalt eines lebendigen Zentrums wichtig wären.» Beispielsweise eine Parkplatzzone einzurichten, werde durch die komplexe Parzellenstruktur fast unmöglich gemacht.

Konkret erhofft sich Saner eine langfristige, gemeinsame Planung über Parzellengrenzen hinweg. «Ich stelle mir Ideen wie eine Verdichtung oder auch grossvolumigere Bauten vor», sagt sie.

«Solche Projekte sind aber nur möglich, wenn sich die einzelnen Parzellenbesitzer untereinander absprechen.» Gespräche mit Grundeigentümern im Gebiet Bruggerstrasse und Strählgass hätten bereits vor einem Jahr stattgefunden, sagt Saner. Ein grundsätzliches Interesse an einer koordinierten Planung sei vorhanden gewesen.

Kredit von 110 000 Franken

An der kommenden Gemeindeversammlung empfiehlt der Gemeinderat den Stimmbürgern die Annahme eines Kredits von 110 000 Franken für die sogenannte «Zentrumsplanung». «Experten sollen zusammen mit den Grundeigentümern und unter Einbezug der Bevölkerung ein räumliches Gesamtkonzept für die Zukunft des Dorfzentrums erarbeiten», so Saner.

Gemeindeversammlung, 27. November, Mehrzweckhalle.