Baden

«Der Bestatter» wurde zwei Tage lang bei bei den Impressionisten gedreht

Viel Aufwand für den Bestatter-Dreh in der Langmatt in Baden.

Viel Aufwand für den Bestatter-Dreh in der Langmatt in Baden.

Das Museum Langmatt wird Schauplatz der Fernsehserie «Der Bestatter». Zwei Tage lang wurde gedreht.

Helles Sonnenlicht dringt durch das grosse Fenster der Bibliothek in der Badener Langmatt, obwohl es draussen bewölkt ist und regnet. Auf einer mobilen Hebebühne montiert, flutet das künstliche Licht ein und beleuchtet eine Szene, in der die Dame des Hauses einem kleinen Mädchen Geigenunterricht erteilt. Der Flügel zur Begleitung musste nicht herbeigeschafft werden, denn er ist Teil der Wohnausstellung.

Doch die rund 35-köpfige Crew des Schweizer Fernsehens hatte Anfang dieser Woche schon viel Material herangeschleppt. Dann wurde zwei Tage lang in den historischen Räumen und vor dem Haus für eine Folge von «Der Bestatter» gedreht. Die Langmatt tritt dort jedoch nicht als Museum auf, sondern als Villa Tobler, Wohnhaus einer Industriellenfamilie. In verschiedenen Szenen geht es um einen Streit zwischen dem Patriarchen und seinem Sohn wegen der Übernahme der Firma. Auch actionreiche Stuntszenen gehörten zu den Dreharbeiten. Am Dienstagnachmittag wurde die Römerstrasse phasenweise gesperrt und der Bus umgeleitet.

Die «Bestatter»-Folge aus der Langmatt wird am 16. Januar 2018 ausgestrahlt. Von Museumsseite erhofft man sich eine positive öffentliche Wirkung. Für das Fernsehen war es ein idealer Drehort. (az)

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