Das Thema beschäftigt die Badener schon seit Langem: Wie soll es auf dem Brisgi-Areal im Kappelerhof-Quartier – einer der letzten grossen nicht bebauten Landflächen der Stadt – weitergehen? Im November des vergangenen Jahres startete ein entsprechendes Testplanungsverfahren mit drei Entwürfen. Nun präsentiert die Stadt das ausgewählte Richtprojekt.

Vier Wohnensembles

Das Beurteilungsgremium hat sich für das Projekt des Teams Hosoya Schaefer Architects / Vogt Landwirtschaftsarchitekten entschieden. Im Zentrum des Projekts stehen vier Wohnensembles. Dazwischen soll ein Begegnungsraum entstehen. «Es gelingt der neuen Siedlung, dem Areal Brisgi eine starke Identität zu verleihen, eine gelungene Verzahnung mit dem Landschaftsraum zu erreichen sowie eine Anbindung an das umgebende Quartier herzustellen», heisst es in der Mitteilung der Stadt Baden.

Stadt finanziert Wohnbauten

Das Richtprojekt ist Grundlage für die Erabreitung des Entwicklungskonzepts für das Areal. Darin werden die städtebaulichen Grundsätze festgelegt. Auf dieser Basis wird ein Architekturwettbewerb durchgeführt, mit dem ein konkretes Bauprojekt ausgearbeitet wird.  Daran anschliessend erfolgt die Erarbeitung eines Gestaltungsplans.

Ein grüsserer Teil der Wohnungen wird durch die Wohnbaustiftung der Stadt Baden realisiert, die gemäss der Wohnbaustrategie 2010 gegründet wird. Das Stimmvolk hat einen Betrag von 10 Millionen Franken beschlossen.

Am Mittwoch, 17. Oktober präsentiert die Stadt die Projektideen in der Aula des Schulhauses Kappelerhof. Danach startet eine Ausstellung zur Testplanung im Foyer des Tagsatzungssaals im Stadtbüro.