Baden

Das 18. Fantoche im September findet statt – als erstes Filmfestival seit Corona

Auch in diesem Jahr herrscht trotz Corona Grund zur Freude: Schlussfeier am Fantoche Festival 2019.

Auch in diesem Jahr herrscht trotz Corona Grund zur Freude: Schlussfeier am Fantoche Festival 2019.

Im September darf das Badener Fantoche in Zeiten der Pandemie als erstes Filmfestival in der Schweiz wieder stattfinden. Gastland des 18. Festivals für Animationsfilm ist in diesem Jahr Dänemark.

Im kommenden September darf das Fantoche gleich zwei Premieren feiern: Die 18. Ausgabe ist das erste Filmfestival in der Schweiz – und das erste Animationsfilmfestival weit über die Grenzen hinaus–, das seit dem Lockdown wieder stattfindet. Thematisch knöpfe sich das Fantoche in diesem Jahr Heldinnen jeglicher Couleur vor, die für ebenso spassige wie nachdenkliche Momente sorgen, schreibt Festivalleiterin Annette Schindler in einer Mitteilung. Die Eröffnungsfeier wird am Sonntag, 6. September, um 18 Uhr in der Stadt Baden über die Bühne gehen.

Animationspionierin Lotte Reiniger ist unter den zahlreichen Akteurinnen, die vorgestellt werden. Der Länderfokus stellt die Geschichte und Gegenwart des dänischen Animationsfilms vor und biete Gelegenheit, ganz besondere Filme, Bildsprachen und Geschichten kennen zu lernen. «Bei der Auswahl der Langfilme machten wir aus der Corona­not eine Animationstugend», heisst es in der Mitteilung weiter. «Da derzeit nur wenige aktuelle Filme verfügbar sind, liessen wir unsere Community Reprisenfilme auswählen, auf die sie nach dem Lockdown richtig Lust hat.»

Zur Feier des 25-Jahre-Jubiläums – das Fantoche fand vor einem Vierteljahrhundert zum ersten Mal statt – organisiert das Festival einen Serienmarathon und lädt ein breites Publikum ein, für fünf Franken ein schönes Filmerlebnis zu geniessen. Sie freue sich, so Annette Schindler, die Festivalkultur in der Schweiz aus dem Dornröschenschlaf zu wecken. (az)

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