Ausländerinnen und Ausländer sollen in Zukunft in der Region Baden noch besser integriert werden. Wie die Stadt Baden gestern mitteilte, haben sieben Gemeinden der Region eine Projektgruppe eingesetzt – mit dem Ziel, das Informations- und Beratungsangebot in Migrationsfragen zu koordinieren.

Aufbauend auf das Integrationskonzept der Stadt Baden und der Standortbestimmung der Gemeinde Wettingen soll unter der Leitung von Baden ein Konzept erstellt werden mit Vorschlägen für eine zukünftige regionale Integrationsförderung. Mit dabei sind die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Würenlos, Spreitenbach, Killwangen und Ennetbaden. Am 24. April findet in Neuenhof ein erster Workshop statt. Bis im Herbst 2018 sollen das definitive Konzept und das weitere Vorgehen klar sein.

Sabine Graser, die Leiterin der Fachstelle Integration der Stadt Baden, sagt zu dem Vorhaben: «Wir wollen in einem ergebnisoffenen Prozess prüfen, wie wir stärker zusammenarbeiten können.»

Auch wie viele der sieben Gemeinden am Ende tatsächlich bei einem gemeinsamen Beratungsangebot mitmachen, sei offen. Im bestehenden Integrationskonzept der Stadt Baden gehe es einerseits darum, die Verwaltung zu unterstützen im Umgang mit der heterogenen Bevölkerung. Andererseits sei es wichtig, Anlaufstelle zu sein für Private und Organisationen zum Thema Integration.

Die sieben Gemeinden sowie zahlreiche Institutionen und Vereine in der Region würden sich schon auf vielfältige Weise in der Integration von Ausländerinnen und Ausländern engagieren, heisst es in der Mitteilung der Stadt Baden.

Eine Bündelung der Kräfte, sprich eine regionale Anlaufstelle, solle mithelfen, diese Angebote gemeindeübergreifend zu nutzen. Der Kanton Aargau unterstützt die sieben Partner bei Planung und Aufbau eines Informations- und Beratungsangebotes mit einem finanziellen Beitrag. (AZ)