Baden-Rütihof

Brugger Architekten planen Siedlung in Rütihof

So sieht das Siegerprojekt der geplanten Überbauung in Baden-Rütihof aus. ZVG

So sieht das Siegerprojekt der geplanten Überbauung in Baden-Rütihof aus. ZVG

Bis 2015 sollen an der Dorfgrenze rund 50 Wohnungen entstehen. DerBeitrag des Büros Liechti Graf Zumsteg überzeugte die Jury.

Eher unscheinbar wirke das Projekt auf den ersten Blick, sagte Jurypräsident Hans Wanner. Dennoch vermochte der Entwurf des Architekturbüros Liechti Graf Zumsteg aus Brugg die neunköpfige Jury am meisten zu überzeugen. Die Brugger setzten sich gegen fünf Konkurrenten durch. Die Pläne sehen an der Fislisbacher- /Hofstrasse in Baden-Rütihof den Bau einer dreiteiligen Siedlung vor.

Ein Drittel Alterswohnungen

Darin sollen rund 50 Wohnungen untergebracht werden. Je zu ungefähr einem Drittel Alters-, Eigentums- und Mietwohnungen. Die Jury lobt in ihrem Bericht insbesondere die gute Ausnutzung des Grundstücks sowie die grosszügigen Aussenräume. «Herzstück» bilde der Hofraum, der in der Mitte zwischen den Gebäudeteilen liegt und unter anderem Raum für einen Kinderspielplatz bietet.

Ein Teil des Baulands gehört der Stadt Baden. Sie verkaufe der Bauherrschaft Rütihöfler Immobilien AG ihren Teil der Parzelle oder gebe diesen im Baurecht ab, sagt Christoph Kratzer, Vertreter der Bauherrschaft. Unter der Bedingung, dass die Überbauung Alterswohnungen beinhaltet. Kratzer rechnet damit, dass der Deal mit der Stadt bis im März stehe, sodass bis im Herbst 2013 das Baugesuch eingereicht werden könne. Verläuft alles nach Plan, könnte der Baustart bereits Anfang 2014 erfolgen. Bezugstermin ist frühestens im Sommer 2015.

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