Baden
Fotograf berichtet über seine Begegnung mit Tieren

Eisbären, Pinguine, Rotaugenfrösche und Elefanten: Rudolf Hug aus Oberrohrdorf zeigt seine Bilder im Trafo in Baden und berichtet, wie diese zustandekommen.

Jeanine Kemper
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Für dieses Foto brauchte Hug sechs Tage Geduld.

Für dieses Foto brauchte Hug sechs Tage Geduld.

Bild: Rudolf Hug

Coronabedingt konnte die Matinée der Raiffeisenbank Lägern-Baregg letztes Jahr nicht stattfinden. Jetzt darf das Kino 1 im Badener Trafo wieder mit Menschen und Geschichten gefüllt werden.

Am Sonntag, 5. Dezember, erzählt Fotograf und Unternehmer Rudolf Hug aus Oberrohrdorf von 10.30 bis 11.45 Uhr im Kino Trafo 1, in einer Multimedia-Show Tiergeschichten aus aller Welt. Türöffnung ist um 9.30 Uhr. Eine Reservation ist empfohlen und die Zertifikatspflicht muss eingehalten werden.

Lange Warten bei Minus 45 Grad

Die Darbietungen werden dabei passend von Musik untermalt sein. Hug berichtet unter anderem über seine Begegnungen mit Tieren. Zum Bild mit der Eisbärenmama und den zwei Jungen sagt Hug: «sechs Tage lang hat uns die Mutter warten lassen, bis sie aus der Höhle kam - und das bei -45 Grad!» Im Trafo berichtet er auch über einen jungen Pinguin, der von seinen Eltern liebevoll umsorgt wird, von lustigen Rotaugenfröschen im Regenwald von Costa Rica oder von Elefanten, die auf Zehenspitzen gehen.

2005 hat Hug, der in seiner Kindheit die Liebe zur Fotografie entdeckte, erneut angefangen zu fotografieren. Das erste Motiv vor seiner Linse war ein Adler. Dieser stellte den Start dar für seine abenteuerlichen Reisen und die Suche nach weiteren spannenden und interessanten Motiven.

Seit 2017 veröffentlich die AZ Geschichten und Fotografien in der Fotokolumne «Rudolf Hug fotografiert». Aufgrund der Beliebtheit entschied sich Hug, die Bilder in einer Multimedia-Show zu veranstalten.

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