Baden
66 Meter: Baustart für das neu höchste Hochhaus der Stadt ist erfolgt – und so heisst es

Akara Tower heisst das Gebäude, das beim Trafo-Platz neu errichtet wird. 150 Wohnungen werden darin Platz haben.

Pirmin Kramer
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So wird das Hochhaus aussehen. 2023 sollen die Wohnungen und Geschäftsräume bezogen werden.

So wird das Hochhaus aussehen. 2023 sollen die Wohnungen und Geschäftsräume bezogen werden.

Zvg

Das Hochhaus steht noch nicht, aber es hat bereits einen offiziellen Namen erhalten: Akara Tower, in Anlehnung an den gleichnamigen Zuger Immobilienfonds. Diese ist Bauherrin und Eigentümerin. Gemäss einer aktuellen Mitteilung sind die Bauarbeiten offiziell bereits am 17. Juni gestartet. 66 Meter hoch wird das Gebäude – damit werde es zum höchsten Hochhaus der Stadt Baden.

Zum Vergleich: Das Turmhotel in Bad Zurzach ist 62 Meter hoch. Das Roggenboden-Hochhaus in Baden ist 54 Meter hoch, das BT-Hochhaus misst ebenfalls weniger als 60 Meter, das Hotel Linde ist 43 Meter hoch.

Das Turmhotel in Bad Zurzach ist 62 Meter hoch.
3 Bilder
54 Meter hoch: Das Hochhaus im Roggebode.
43 Meter hoch: Das Hotel Linde in Baden.

Das Turmhotel in Bad Zurzach ist 62 Meter hoch.

Philipp Zimmermann / Badener Tagblatt

Das neue Gebäude kommt auf dem Speditionsplatz im ABB-Areal zu stehen, direkt an der Bahnlinie in Richtung Turgi. 150 Mietwohnungen werden eingebaut; sie verfügen über 1,5 bis 4,5 Zimmer. Zusätzlich zu den Mietwohnungen entstehen zwei Gewerbeflächen im Erdgeschoss sowie Büroräumlichkeiten in den Geschossen zwei bis vier. Die Wohnungen werden ab Sommer 2022 zur Vermietung ausgeschrieben. Der Bezug des Akara Towers ist für das vierte Quartal 2023 vorgesehen. Mit der Vermarktung wurde die Immobilienunternehmung Markstein AG aus Baden beauftragt.

500 Autoparkplätze, 350 Veloabstellplätze

«Zusammen mit den umliegenden Neu- und Bestandsbauten wird der Akara Tower den aufstrebenden Stadtteil rund um den Bahnhof Baden nachhaltig prägen,» sagt Ralph Grund, Gesamtprojektleiter bei der Immobiliendienstleisterin HRS. Ein besonderer Stellenwert komme der Verkehrsplanung zu. Schon in der Planungsphase habe sich das zuständige Architektenteam von pool Architekten und Meier Hug Architekten aus Zürich intensiv mit der Verkehrssituation befasst.

Matthias Stocker von pool Architekten war damals schon mit dabei und erinnert sich: «Das Verkehrs- und Parkierungskonzept basiert auf einer rund 20-jährigen Grundlage. Fokus damals war, möglichst viele oberirdische Parkplätze in den Untergrund zu verlegen. So entsteht im Moment neben dem Hochhaus und unter dem zukünftigen Stadtplatz eine Einstellhalle mit knapp 500 Parkplätzen.»

Diese sind grundsätzlich privat vermietet, für spezielle städtische Anlässe könne das Parking aber öffentlich genutzt werden. In dieser Einstellhalle seien auch die für das Hochhaus vorgesehenen Parkplätze untergebracht. Ausserdem stehen rund 350 Veloabstellplätze zur Verfügung. Vom Akara Tower aus erreicht man den Bahnhof Baden und somit den Anschluss an das nationale Schienennetz zu Fuss über den gerade fertiggestellten Gleisweg in vier Minuten.

Die Kosten für das Parkhaus und das Hochhaus belaufen sich auf rund 90 Mio. Franken. Auf dem Parkhaus-Dach wird ein neuer Stadtplatz gebaut werden, der Brown-Boveri-Platz.

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