Der Schweizerische Zivildienstverband (Civiva) hat den ehemaligen Wettinger Vizeammann, alt EVP-Grossrat und Nationalrat Heiner Studer für sein ausserordentliches Engagement für den Zivildienst mit dem Prix Civiva ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand in der Arwo-Stiftung für Menschen mit Beeinträchtigung in Wettingen statt, wo auch Zivildienstleistende immer wieder zum Einsatz kommen. Die Genfer Nationalrätin (Grüne) und Civiva-Co-Präsidentin Lisa Mazzone moderierte die Veranstaltung und überreichte den Preis: ein fünf Kilo schwerer, kunstvoll gravierter Stein. Nationalrätin Rosmarie Quadranti (BDP) sowie Zivildienstberater Bruno Sägesser hielten eine Laudatio.

Wegen seines jahrzehntelangen Engagements für den Zivildienst wird Studer als einer der Väter des Zivildienstes bezeichnet. Seit der Gründung des Civiva im Jahr 2010 präsidierte Studer den Verband. Im Vergangenen Frühling gab er das Präsidium weiter. Studers wohl grösster Erfolg für den Zivildienst erreichte er als Nationalrat 2009 mit seiner Motion zur Abschaffung der Gewissensprüfung. Heiner Studer sagt: «Ich freue mich sehr, weil eine langjährige Tätigkeit gewürdigt wird und weil die Übergabe in der Arwo stattfinden konnte, wo Zivildienstleistende wertvolle Einsätze tätigen.»