Unter Leitung von Förster Markus Byland wurden die ersten 75 Douglasien vor einige Tagen gepflanzt und fachmännisch mit einem Wildschutzgitter versehen. Unterstützung erhielten die Mitarbeiter von einem Dutzend Kunden, die sich bereit erklärt hatten, die Aktion zu unterstützen.

Wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt, sei man sich bewusst, dass der Betrieb schädliches CO2 ausstosse. Man unternehme indes alles, um diesen Ausstoss auf allen Produktionsstufen in Grenzen zu halten. Jenen CO2-Ausstoss, der trotz Prozessoptimierungsmassnahmen und ständiger Investitionen in neue, umweltschonende Technologien nicht vermieden werden kann, wird zu 100 Prozent durch direkte Waldaufforstung in der Schweiz neutralisiert.

1000 Tonnen jährlicher Ausstoss

Mit der chemischen Formel für die Fotosynthese lässt sich errechnen, wie viel CO2 ein Baum der Atmosphäre entnimmt und in Form von Kohlenstoff im Holz speichert. Eine 35  Meter hohe Fichte absorbiert ungefähr 2,6 Tonnen CO2. Eine Buche gleicher Höhe und gleichen Durchmessers fast eine Tonne mehr. «Unsere Bäume, die den CO2-Ausstoss unseres Unternehmens absorbieren, werden in Wäldern unserer nächsten Umgebung gepflanzt», sagen die Firmenverantwortlichen. Der für das Unternehmen ermittelte CO2-Ausstoss pro Jahr beträgt im Durchschnitt rund 1000 Tonnen.

Mit dem Kauf von Zertifikaten würde man zwar eine eindrücklichere Bilanz präsentieren können, am effektiven Ausstoss würde dies allerdings nichts ändern, räumen die Firmenverantwortlichen ein. Nach dem Motto «Taten statt Berechnungen» pflanzt Köpflipartners Waldbäume in Schweizer Wäldern. Man habe sich das Ziel auferlegt, die gesellschaftliche Verantwortung im Klimaschutz in die eigene Hand zu nehmen. «Unser Engagement gegen den Klimawandel ist real und findet direkt vor unserer Haustür statt.» (AZ)