Spreitenbach

Aargauer Chindsgi-Lehrer mit Corona-Virus infiziert – 44 Kindergärtler müssen in die Quarantäne

Die Kindergärtler müssen in Quarantäne. (Symbolbild)

Die Kindergärtler müssen in Quarantäne. (Symbolbild)

Ein 31-jähriger Kindergarten-Lehrer, der in Spreitenbach arbeitet, hat sich vor einer Woche mit dem Corona-Virus (COVID-19) infiziert, als ihn Familienangehörige aus Norditalien besuchten. 44 Kindergarten-Kinder aus Spreitenbach kommen in Quarantäne.

Rund 70 Kontaktpersonen sind vom neuen Aargauer Corona-Virus-Fall betroffen, darunter 44 Kindergartenkinder und 8 Lehrpersonen des Kindergartens Quartierzentrum Langäcker in Spreitenbach. "Sie werden zurzeit über die Quarantänebestimmungen informiert", teilt der Kanton Aargau mit.  

Der 31-Jährige, der in Döttingen AG wohnt, habe sich wahrscheinlich bei einer Familienfeier, an dem Besucherinnen und Besucher aus Norditalien teilnahmen, angesteckt. "Er hat seit der Ansteckung vor rund einer Woche als Kindergarten-Lehrer im Kindergarten Langäcker in Spreitenbach unterrichtet. In dieser Zeit ist er mit 44 Kindern sowie 8 Lehrpersonen in Kontakt gekommen", schreibt der Kanton. 

Die Kinder und Lehrpersonen werden nun nun zwei Wochen lang unter Quarantäne gestellt werden, so wie es die Bestimmungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) beziehungsweise die Verfügung des Kantonsärztlichen Dienstes des Kantons Aargau (KAD) vorsieht. Weitere Personen müssen gemäss den Bestimmungen des BAG vorläufig nicht unter Quarantäne gestellt werden, so der Kanton.

Angehörige informiert

Die Familienangehörigen des Kindergarten-Lehrers sind informiert. Die Familien der 44 Kinder und die 8 Lehrpersonen des Spreitenbacher Kindergartens sollen von der Schule Spreitenbach über die Quarantänebestimmungen informiert werden.

Sie müssen 14 Tage lang zu Hause bleiben. Wenn Symptome wie Fieber, Atemwegerkrankungen usw. auftreten, müssen sie sofort das Kantonsspital Baden oder Aarau kontaktieren. Die Schule Spreitenbach werde die Eltern und Lehrpersonen über den Unterrichtsbetrieb informieren. 

Nicht betroffen vom Corona-Virus sind Schule und Kindergarten in Döttingen. Der infizierte Lehrer wohnt nur in dieser Gemeinde. 

Zweiter Aargauer Fall

Es handelt sich um den zweiten Corona-Fall aus dem Kanton Aargau. Am Donnerstag war die Infektion eines 26-Jährigen aus dem Kanton bestätigt worden. Laut Kantonsärztin Yvonne Hummel hatte sich dieser vor rund eine rWoche auf einer Geschäftsreise in Norditalien aufgehalten. Als er zurück in der Schweiz war, erkrankte er. Daraufin kontaktierte er seinen Hausarzt, der ihn ans Kantonsspital Aarau verwies. «Der Mann hat vorbildlich gehandelt und alle Empfehlungen befolgt, die für Reiserückkehrer aus Risikogebieten gelten», sagte Hummel.

15 Personen standen mit dem Infizierten in engem Kontakt und wurden unter Quarantäne gestellt. Die Corona-Virus-Tests waren alle negativ. Allerdings bedeutet das noch nicht, dass sie sich nicht angesteckt haben. Es dauert eine gewisse Zeit, bis sich Symptome zeigen.

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