Atommüll

623 Fässer mit radioaktivem Abfall in Würenlingen verarbeitet

Im Zwischenlager Würenlingen wurden innert drei Monaten Hunderte Fässer voller Atommüll verarbeitet. (Archiv)

Im Zwischenlager Würenlingen wurden innert drei Monaten Hunderte Fässer voller Atommüll verarbeitet. (Archiv)

Im Plasma-Ofen des Zwischenlagers Würenlingen sind in den vergangenen drei Monaten 623 Fässer mit schwach radioaktivem Abfall aus den fünf Schweizer AKW verarbeitet worden. Das Volumen des Abfalls wurde auf 132 Fässer reduziert.

Die Fässer werden bis zur Einlagerung in ein Tiefenlager in Würenlingen zwischengelagert, wie die Betreiberin Zwilag am Mittwoch mitteilte.

Im Plasma-Ofen werden bei Temperaturen von bis zu 20'000 Grad Celsius organische und anorganische Stoffe thermisch zersetzt und eingeschmolzen. Die Radioaktivität kann durch dieses Verfahren zwar nicht verringert, das Volumen jedoch verkleinert werden.

Die 23. Verarbeitungs-Kampagne im Plasma-Ofen dauerte vom 18. April bis 7. Juli. Die Zwilag ist eine Aktiengesellschaft der Schweizer AKW-Betreiber.

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