Wettingen

600 Seniorinnen und Senioren feiern am Herbstfest

Musik, Kultur und Kulinarik begeisterten am Herbstfest der Gemeinde Wettingen die 600 anwesenden Seniorinnen und Senioren.

Der bisherige Seniorennachmittag der Gemeinde wurde neu konzipiert und findet nun als Herbstfest für Seniorinnen und Senioren statt. Die Gastgeber, Gemeindeammann Roland Kuster und Gemeinderat Philippe Rey, freuten sich, dass dieses neue Konzept auf grosse Nachfrage stiess und sie in der Sporthalle Tägi so viele fröhliche Gesichter begrüssen durften.


Kurz nach dem Mittag pilgerten die ersten Seniorinnen und Senioren zur Sporthalle Tägi, wobei sich die Halle bis zum Start rasch füllte. 600 Personen hatten sich für das Fest angemeldet, entsprechend war man auf den Grossandrang vorbereitet. Der Werkhof liess den Verkehr regeln, die Lernenden der Gemeinde standen den Gästen mit Rat und Tat zur Seite, und auch der Samariterverein half tatkräftig mit.
Bereits die Ausstellung im Foyer sorgte für Gesprächsstoff. Es gab alte Fotografien aus dem Gemeindearchiv zu bewundern, wie zum Beispiel Bilder der letzten Gemeindeversammlung im Jahr 1965.

Nach der Eröffnung durch Gemeinderat Philippe Rey folgte eine spannende Einführung ins Projekt «Blumen für die Kunst» durch dessen Mitinitiant Dr. phil. Rudolf Velhagen. Zusammen mit dem lokalen Meisterfloristen Urs Iten verstand es Velhagen, die Anwesenden mit Fachwissen und Handwerk in Bann zu ziehen. Nach einer kalten Platte und genügend Wettinger Wein begrüsste Gemeindeammann Roland Kuster die Gäste und sorgte mit seiner Ansprache für einige Lacher. Auch aktuelle Themen wie die Steuererhöhung und die neue Altstadt St. Bernhard wurden angesprochen.


Zwischendurch durften die Gäste ein Wettinger Kreuzworträtsel lösen, das für regen Informationsaustausch sorgte. Aufgrund der attraktiven Preise gingen die Anwesenden motiviert an diese Herausforderung, und nach vielen richtigen Lösungen mussten die Gewinner ausgelost werden. Der Aufforderung zum Tanz wurde nur zu gerne gefolgt. Nach den ersten Songs der Zürcher Band «Pianobeat» war die Tanzfläche voll und die Stimmung heiter. Das Fazit von Roland Kuster lautete: «E glungeni Sach. Machemer wieder.» Als Give-away lagen für Interessierte noch Bücher zur Geschichte von Wettingen und Bildbände der Gemeinde bereit. Dann verabschiedet sich Philippe Rey mit den Worten: «Gönd hei und sind nätt zunenand».

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