Baden

300 Pflegebetten und 80 Alterswohnungen: Baugesuch für das neue Regionale Pflegezentrum Baden liegt auf

Der Haupteingang des neuen Regionalen Pflegezentrums Baden (RPB) mit Blick auf das «Dörfli». (Visualisierung)

Der Haupteingang des neuen Regionalen Pflegezentrums Baden (RPB) mit Blick auf das «Dörfli». (Visualisierung)

140 Millionen soll die Erweiterung des Regionalen Pflegezentrums Baden (RPB) kosten. Die Neu- und Umbauten sollen im Frühjahr 2021 beginnen.

Die Strategie des Regionalen Pflegezentrums Baden sieht vor, künftig am Standort Baden neue und ergänzte Dienstleistungen in den Bereichen «Wohnen, Pflegen und Sterben» anzubieten. Mit diversen Neu- und Umbauten entstehen rund 300 Pflegebetten sowie 80 Alterswohnungen.

Ende 2018 kürte eine 15-köpfige Fachjury den Sieger eines Architekturwettbewerbs. Nun wurde ein nächster Meilenstein erreicht: Gestern erfolgte die Baueingabe durch das RPB. Nach der öffentlichen Publikation durch die Stadt Baden liegt dieses bei der Abteilung Planung und Bau voraussichtlich ab dem 22. Juni öffentlich auf.

Mitarbeitende und Nachbarn wurden befragt

«Das Siegerprojekt vom Team Graber Pulver Architekten lieferte die Grundidee, gewissermassen erst die Basis», sagt RPB-Direktor Hans Schwendeler. In den letzten eineinhalb Jahren wurden nun die Details ausgearbeitet. Die Zeit wurde genutzt, um den architektonischen Entwurf zu überarbeiten und zu optimieren. Mitarbeitende und Nachbarn wurden befragt und die Erkenntnisse sind in das Projekt eingeflossen. Die durch Bankenfinanzierung gesicherten Kosten des Neu- und Umbauprojekts betragen rund 140 Millionen Franken.

Das zukünftige RPB wird spezialisierte Pflege unter anderem in den Bereichen Geriatrie, Demenz, Gerontopsychiatrie, Palliative Care und Schwerstpflege anbieten. Selbstständige sowie leicht pflegebedürftige ältere Menschen finden in den altersgerechten Wohnungen ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Zuhause. Den Bewohnerinnen und Bewohnern, aber auch dem gesamten Quartier, stehen ergänzende Angebote wie ein «Dörfli» mit Läden und Restaurants, ein Spielplatz für die kleinen Gäste und ein öffentlicher Park mit Tiergehege zur Verfügung – Angebote, welche den Austausch zwischen den Generationen ermöglichen und so ein wahres Lebenszentrum entstehen lassen.

Die Alterswohnungen entstehen auf der Ostseite des knapp 40000 Quadratmeter grossen Areals. Die Überarbeitung hat ergeben, dass die Gebäude zurückversetzt werden und so die Bäume an der Schönaustrasse stehen bleiben können. Das denkmalgeschützte Hauptgebäude, das 2001 erstellte Haus «Résidence» sowie das alte «Siechenhaus» in Stadtrichtung bleiben erhalten; sie werden renoviert und teilweise durch Neubauten ergänzt. Nach Erteilung der Baubewilligung können die Arbeiten im Frühjahr 2021 beginnen. 2025 soll der Neubau bezugsbereit sein, 2025/26 sollen die Renovationen der verbleibenden alten Gebäude abgeschlossen werden.

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