Bereits zum 26. Mal fand dieses Wochenende das Trotte-Fäscht, organisiert vom Familienunternehmen Steimer Weinbau, statt. Erstmals zeichnete dabei Christian Steimer verantwortlich, der den Betrieb Anfang Jahr von seinen Eltern Doris und Paul übernommen hatte. «Wir sind sehr zufrieden mit dem Besucheraufkommen», sagt Christian Steimer. Und dies, obwohl ausgerechnet am Freitagabend bei der Eröffnung ein Gewitter über Wettingen zog. Das Trotte-Fäscht findet immer am ersten Wochenende nach den Sommerferien statt. «Daran halten wir seit Jahren fest, auch wenn wir feststellen mussten, dass an diesem Wochenende oft auch viel anderes los ist der Region – wie etwa die Badenfahrt vor einem Jahr.» Dieses Jahr habe man das gleichzeitig stattfindende Fest zur Eröffnung des Schulhausplatzes gemerkt.

Nebst Wein-Degustation lockten die Festwirtschaft und die musikalische Unterhaltung die Besucher an. Am Sonntagvormittag wurde traditionsgemässe der Landfraue-Zmorge durchgeführt. «Dieser kommt sehr gut an und ist bei den Besuchern sehr beliebt», so Steimer. Bereits jetzt zeichne sich ein guter Jahrgang 2018 ab. «Ich sage zwar immer, man weiss es erst endgültig, wenn die Trauben im Keller sind.» Aber die Reben hätten die Hitze relativ gut ausgehalten. «Jetzt darf einfach nicht mehr zu viel Regen auf einmal fallen, weil sonst die Trauben platzen würden.» Die Lösung des Schätz-Wettbewerbs laute übrigens 437 Korkzapfen. (mru)