1. Liga
Der FC Baden dreht Partie in St. Gallen in Schlussphase: «Wir haben eine starke Leistung gezeigt»

Beim FC St. Gallen II gewinnt der FC Baden knapp dank den Toren von Dejan Jakovljevic und Chris Teichmann .

Michael Wehrle
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Der FC Baden kann wie hier im Bild im Schweizer Cup vor wenigen Wochen auch in St. Gallen jubeln: Chris Teichmann (links) erzielt in St. Gallen das Siegestor in der letzten Minute.

Der FC Baden kann wie hier im Bild im Schweizer Cup vor wenigen Wochen auch in St. Gallen jubeln: Chris Teichmann (links) erzielt in St. Gallen das Siegestor in der letzten Minute.

Alexander Wagne (Archivbild)

Der FC Baden bleibt auf Erfolgskurs. Im zweiten Meisterschaftsspiel der 1. Liga kamen die Aargauer Fussballer zum zweiten Sieg. Mit 2:1 (0:0) schlugen sie die Reservemannschaft des FC St. Gallen.

Ohne zwei Stammspieler, Captain Luca Ladner und den dreifachen Torschützen im Startspiel, Roman Herger, mussten die Badener in der Ostschweiz antreten. Für sie kamen Michael Weber und Michael Schär in die Mannschaft. Gegenüber der Vorwoche änderte Trainer Ranko Jakovljevic sein Team dazu auf weiteren Positionen.

Im Tor stand die nominelle Nummer zwei, Gabriele D’Ovidio, der gesperrte Yves Weilenmann kehrte zurück und Dejan Jakovljevic blieb zunächst auf der Bank, da er unter der Woche krank gewesen war. Dafür rückte Rajmund Laski ins Mittelfeld und Santiago Brunner übernahm dessen Part in der Abwehr.

Baden erst in der Defensive

Wie die Badener erwartet hatten, drückten die St. Galler von Beginn an aufs Tempo. «Das ist eine typische U21-Mannschaft, schnell, körperlich stark», sagte Badens Assistenztrainer Rino Luongo. Deshalb habe Baden zunächst einmal auf die Defensive gesetzt.

«Da standen wir gut, liessen wenig zu», sagte Luongo. Doch trotz aller Warnungen in der Pause kamen die Ostschweizer direkt nach dem Wechsel zum 1:0. Wieder einmal nach einer Standardsituation per Kopf. «Doch wir reagierten sofort. Ich spürte, da lag viel mehr drin, das war wie ein Weckruf», erklärte Luongo.

Später Ausgleich, spätes Siegestor

Baden übernahm die Initiative. Mit Jakovljevic, dem neuen Stürmer Fabio Capone und Gentrim Uka machten die Badener nun Druck. Und sie wurden belohnt. In der 83. Minute glich Jakovljevic per Kopf aus. «Aber wir wollten noch mehr», sagte Luongo.

Tatsächlich erzielte Chris Teichmann in der 90. Minute noch das Siegestor. «Unsere Treffer fielen spät, aber das spielt ja keine Rolle», meinte Luongo. Die Mannschaft sei hungrig gewesen und das habe sich ausgezahlt. «Wir haben wirklich eine starke Leistung gezeigt», freute sich Luongo.

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