AZ Medien

AZ Medien fahren 2011 einen Rekordgewinn ein

Die AZ Medien haben ein Rekordjahr hinter sich. Im Bild das AZ-Medienzentrum in Aarau.

Die AZ Medien haben ein Rekordjahr hinter sich. Im Bild das AZ-Medienzentrum in Aarau.

Die AZ Medien haben 2011 das besten Ergebnis in ihrer Firmengeschichte erzielt. Der Gewinn stieg um mehr als das Vierfache auf 14,9 Millionen Franken. Der Umsatz legte um 4,4 Millionen auf 238,8 Millionen Franken zu.

Der Kauf von zwei TV-Sendern, der Ausbau des Online-Angebots und eine Expansion in die Region Basel. Die AZ Medien haben im letzten Jahr ein für die Branche erstaunliches Tempo an den Tag gelegt. Finanziell hat das Unternehmen, zu der auch die az gehört, das vergangene Jahr mit einem sehr guten Ergebnis abgeschlossen. Der Gewinn von 14,9 Millionen Franken konnte innerhalb eines Jahres mehr als vervierfacht werden. Der Umsatz stieg um 4,4 Millionen Franken auf 238,8 Millionen.

«Wir hatten besonders im ersten Halbjahr 2011 wieder steigende Einnahmen auf der Inserateseite. Unsere Anstrengungen bei den Tageszeitungen vor allem im regionalen Markt wurden belohnt», begründet Christoph Bauer, CEO der AZ Medien das Wachstum. Dies zeige sich auch in den konstanten Leserzahlen bei den Zeitungen. Mit einem Eigenfinanzierungsgrad von nahezu 40 Prozent verfügen die AZ Medien trotz Zukäufen nach wie vor über eine solide finanzielle Basis.

Stark gewachsen ist der Betriebsertrag im Bereich Radio und Fernsehen mit einem Plus von 1,3 Millionen Franken, was einem Wachstum von 10,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Noch nicht konsolidiert sind dabei die beiden TV-Stationen Tele Züri und Tele Bärn.

Auch der Bereich Druck und Vertrieb wuchs stark, hier stieg der Betriebsertrag um 5,3 Millionen oder 12,4 Prozent. Und auch die Zeitungsverlage sind trotz schwierigem Umfeld gegenüber dem Vorjahr leicht gewachsen. Der Ausbau der Internet-Plattformen zeigt Wirkung: Die Nutzerzahlen auf den Plattformen der AZ Medien konnten im vergangenen Jahr verdoppelt werden.

Integration der neuen TV-Sender

Im laufenden Jahr steht die Integration der beiden TV-Sender Tele Züri und Tele Bärn im Vordergrund. Sie sollen bei der Vermarktung sowie der Nutzung der Technik stärker zusammenarbeiten. Der Prozess der Integration dauert noch bis Ende Jahr. Schon heute arbeiten Teams aus allen drei TV-Sendern – Tele M1, Tele Züri und Tele Bärn – gemeinsam an neuen Programmen. Bis im September sollen die entsprechenden Programmraster bereit sein, kündigt Christoph Bauer an. Geplant ist etwa eine tägliche Talksendung auf allen Sendern, vergleichbar mit «TalkTäglich» auf Tele Züri. Je nach Thema sollen gemeinsame oder auch regional unterschiedliche «TalkTäglich»-Sendungen möglich sein.

Stark von der Öffentlichkeit beachtet war der Vorstoss der AZ Medien nach Basel, zunächst mit der Regionalausgabe Basel des «Sonntags», dann mit einer Grossauflage der bz am Mittwoch und schliesslich mit der «bz Basel».

Mit den Zahlen in Basel zufrieden

Christoph Bauer ist mit dem Erreichten mehr als zufrieden. «Bei den Abonnementsbestellungen sind wir weit über den Erwartungen. Das zeigt, dass wir in Basel auf dem richtigen Weg sind.» Die Bereitschaft der Basler, eine weitere Tageszeitung zu akzeptieren, habe sich im Zuge der Wirren um die Besitzverhältnisse der «Basler Zeitung» gesteigert.

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