Appell
Besorgt über Lage in Afghanistan: Aargauer Konferenz der Religionen unterstützt Appell an den Bundesrat

Die Konferenz unterstützt die Forderung des Schweizerischen Rates der Religionen und den Appell an den Bundesrat für eine erleichterte Einreise und ein unkompliziertes Aufenthaltsrecht von gefährdeten Personen aus Afghanistan.

Hans-Caspar Kellenberger
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Afghanische Mädchen, wie hier in der Hauptstadt Kabul, sind besonders gefährdet.

Afghanische Mädchen, wie hier in der Hauptstadt Kabul, sind besonders gefährdet.

Bild: Felipe Dana

Die Aargauer Konferenz der Religionen (Akorel) zeigt sich sehr besorgt über die aktuelle Lage in Afghanistan, wie sie in einer Medienmitteilung vom Mittwoch schreibt. Sie unterstützt die Forderung des Schweizerischen Rates der Religionen. Dieser appelliert an den Bundesrat, die Einreise von gefährdeten Personen aus Afghanistan zu erleichtern sowie Frauen und Mädchen ein unkompliziertes Aufenthaltsrecht zu gewähren. Aufgrund der Machtergreifung der Taliban sind Frauen in Afghanistan besonders unter Druck.

Rat sieht weiteren Handlungsbedarf

Der Rat begrüsst die rasche humanitäre Hilfe der Schweiz, sieht jedoch weiteren Handlungsbedarf. Es gehe um konkrete Schritte, um die Not zu lindern und Menschenrechte zu schützen. Eine schnelle Ausreise und unkompliziert Asyl zu ermöglichen, sei nun eminent wichtig. Die Kirchen bieten an verschiedenen Orten Hilfe an und tragen die Sorgen von bereits in der Schweiz lebenden Menschen aus Afghanistan mit.

Die Akorel fördert das Vertrauen und das friedliche Zusammenleben verschiedener Religionen im Aargau. Die Konferenz besteht aus dem Verband Aargauer Muslime, der Israelitischen Kultusgemeinde Baden und den drei Aargauer Landeskirchen.

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