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Angekündigte Preiserhöhung der Post kommt gar nicht gut an

Die Schweizerische Post will die Preise des Briefverkehrs erhöhen. Dies lies Post-Konzernchefin Susanne Ruoff im Interview mit der «Nordwestschweiz» verlauten.

Simon Michel
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A-Post Briefmarke

A-Post Briefmarke

Keystone

Die Meldung von der Postchefin bezieht sich noch nicht auf konkrete Zahlen. Aber klar ist, dass man sich auf eine Preiserhöhung einstellen muss. Ein Brief per B-Post kostet aktuell 85 Rappen, mit A-Post versandt 1 Franken.

Dass dies nicht auf grosse Begeisterung stösst, zeigt eine Online-Umfrage der Nordwestschweiz. Rund drei Viertel der Teilnehmenden würde für einen A-Post-Brief nicht mehr als einen Franken bezahlen.

Online-Kommentare geben Aufschluss zum eindeutigen Umfrage-Ergebnis. Ruedi Wermuth meint zum Beispiel, wieso man für einen Brief noch mehr bezahlen soll, wenn es per Mail sowieso günstiger und um einiges schneller geht. Die Post schneide sich damit ins eigene Fleisch. Der User «Trouble Maker» kommentiert die Debatte kurz und knapp: «A-Post ist nicht immer pünktlich! Warum mehr bezahlen, wenn kein Verlass ist?»

Schreiben Sie Ihre Meinung zu dem Thema und machen Sie an unserer Online-Abstimmung mit auf folgender Seite: Nordwestschweiz

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