Nachdem sich der Standortkanton Luzern im Rahmen seiner Budgetentlastung genötigt sah, den jährlichen Stifterbeitrag von 50000 Franken zu streichen, haben andere Regionen ihre Bereitschaft bekundet, bei einem Standortwechsel des MAZ ihre Unterstützung anzubieten.

Ausfall kann kompensiert werden

Das Bildungs- und Kulturdepartement des Kantons Luzern habe nun Wege aufgezeigt, wie der Ausfall der jährlichen Pauschalentschädigung für die Dauer des kantonalen Entlastungsprogramms unter anderem durch Leistungsaufträge teilkompensiert werden könne, teilt das MAZ mit. «Die Stadt Luzern sowie zahlreiche Institutionen und Persönlichkeiten, die mit dem MAZ verbunden sind, haben sich auch öffentlich für den Verbleib des MAZ in Luzern eingesetzt.»

Umfragen bei den Studierenden hätten überdies aufgezeigt, dass Infrastruktur, Umfeld und Erreichbarkeit des heutigen Standortes sehr positiv beurteilt werden.

Zusammenarbeit weiter möglich

Mit Vertretungen von zwei Kantonen, in Basel und im Aargau wurden in den letzten Wochen intensivere Abklärungen getroffen. Im Vordergrund stand und steht weiterhin die Zusammenarbeit mit Hochschulinstitutionen bei der gemeinsamen Entwicklung spezifischer Aus- und Weiterbildungsangebote, die bis zur Verwirklichung eines externen Teilstandortes des MAZ gedeihen kann. «Damit setzt das MAZ eine Entwicklung fort, die in der Vergangenheit punktuell bereits realisiert worden ist, um neue Synergien vor Ort nutzen zu können», heisst es in der Mitteilung.

Mit dem Entscheid unterstreiche der Stiftungsrat seine bisherige Politik, neben bewährten Strukturen und Angeboten in Kooperation mit hervorragenden Institutionen jene Bildungsangebote zu entwickeln, welche Medienschaffende in einer neuen Medienwelt benötigen.