Elektrotechnik

ABB muss auch in der Schweiz Haare lassen

Bei ABB Schweiz gingen 2010 vier Prozent mehr Bestellungen ein als im Vorjahr

Bei ABB Schweiz gingen 2010 vier Prozent mehr Bestellungen ein als im Vorjahr

ABB Schweiz hat im Geschäftsjahr 2010 den Bestellungseingang um 4 Prozent auf 3,61 Mrd. Franken gesteigert. Im Vorjahr waren es noch 3,48 Mrd. Franken gewesen. Der Umsatz ging dagegen wie beim Gesamtkonzern um 2 Prozent leicht auf 3,60 Mrd. Franken zurück.

Den Bestellungseingang wertet ABB Schweiz als positiv. Dazu beigetragen habe vor allem die Sparte Automation, welche von der wachsenden Nachfrage aus der Industrie profitiert habe, teilt das Unternehmen am Freitag mit.

Im Bereich Energie sei der Bedarf an Investitionen zwar ausgewiesen, doch würden diese noch immer zurückhaltend getätigt. Gegenüber dem Vorjahr verfüge ABB Schweiz über einen unverändert hohen Auftragsbestand.

Gut 200 Mitarbeiter weniger

Die Zahl der Mitarbeiter ist im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen. ABB Schweiz beschäftigte per 31. Dezember 2010 6137 Mitarbeiter. 2009 waren es noch 6359 Angestellte.

Jasmin Staiblin, Chefin von ABB Schweiz, beurteilt die mittelfristigen Aussichten als "optimistisch". Für 2011 sei mit einer anhaltenden Nachfrage aus der Industrie und mit einem sich verbessernden Investitionsklima im Energiebereich zu rechnen. Grosses Potenzial ortet sie insbesondere im Heimmarkt sowie in Europa.

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