Der Aargauische Gewerkschaftsbund fordert von Alstom, dem grössten Arbeitgeber der Region, eine Reduktion des Stellenabbaus. Die Alstom habe primär ein konjunkturelles Problem, sagt Gewerkschaftsbund-Sekretär Renato Mazzocco.

Zur Überbrückung der Krise solle Alstom die Kurzarbeit optimal zu nutzen. Die Gesetze und die gesamtarbeitsvertraglichen Bestimmungen in der Schweiz müssten vom Alstom-Konzern respektiert werden, beschlossen die Gewerkschafter an der Delegiertenversammlung, an der SP-Nationalrat Daniel Jositsch teilnahm.

Zur Stärkung des Werkplatzes Aargau in diesem Prozess müsse eine «Alstom Task Force» unter Miteinbezug der Alstom-Geschäftsleitung, der Personalvertretung, der Arbeitnehmerverbände und des Kantons Aargau einberufen werden.

Duo für die Nationalratswahlen

Bei den Nationalratswahlen steigen für die Gewerkschafter der 34-jährige Max Chopard-Acklin und die 26-jährige Viviane Hösli ins Rennen.

Er gehörte während 13 Jahren dem Grossen Rat an und rutschte vor rund anderthalb Jahren als Nachfolger für den in den Regierungsrat gewählten Urs Hofmann als Nationalrat nach.

Die 26-jährige gelernte Buchhändlerin Viviane Hösli engagiert sich seit rund drei Jahren in der Politik. Im Frühjahr wurde sie als SP-Mitglied in den Zofinger Einwohnerrat gewählt.